Magdeburg I An Weihnachten geht es nicht immer nur besinnlich zu. Auch die Politiker Sachsen-Anhalts mussten schon das ein oder andere Malheur an den Feiertagen erleben. Am schlimmsten getroffen hat es diesbezüglich wohl Ministerpräsident Reiner Haseloff. Vor ein paar Jahren hat dessen Familie zu Heiligabend bei einem der Söhne zugleich die Einweihung des neuen Hauses nach einem Umzug gefeiert. Als kleines Gastgeschenk brachte der Landeschef eine Flasche roten Sekt mit. "Zum Abendessen habe ich versucht, die Flasche aufzumachen. Dann ist die beim Öffnen regelrecht explodiert. Ich habe das physikalisch bis heute noch nicht richtig durchdrungen". Die frisch gemalerte Küche musste daraufhin jedenfalls gleich wieder renoviert werden.

Bei der Familie von Innenminister Holger Stahlknecht ging es einst nicht minder turbulent zu. Eines Abends jaulte der Hund den im Wald geschlagenen Weihnachtsbaum an. Später verbreitete sich ein ekliger Geruch. Schuld daran soll ein Wildschwein gewesen sein, das sich zuvor am Baum geschubbert und so den unangenehmen Geruch hinterlassen hatte. Da half tatsächlich nur noch der massive Einsatz eines Duftsprays.

Und auch Agrarminister Hermann Onko Aeikens blickt den Feiertagen nicht ganz so entspannt entgegen. Vor einigen Jahren verlor sein Weihnachtsbaum den Halt und krachte in die Geschenke. In diesem Jahr werde daher der Standfestigkeit höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Denn den Baum schmücken traditionell Kerzen mit Docht und Flamme. Wir wünschen ein frohes Fest!