Als Präsident der Vereinigten Staaten kann man einiges bewegen. Zum Beispiel eine Hochzeitsgesellschaft weg vom Trauort. Eine solche feierte am Wochenende die Vermählung von Natalie und Edward, zwei US-Offizieren. Für die Zeremonie hatten die beiden lange im Voraus den Golfplatz einer Marinebasis auf Hawaii gebucht. Da sie wussten, dass Barack Obama zur gleichen Zeit auf der Insel Urlaub machte, schickten sie ihm auch eine Einladung; als Oberbefehlshaber der Armee ist er ja quasi ihr Chef. Und siehe da: Der Präsident kam am Hochzeitstag tatsächlich auf den Golfplatz - allerdings nicht zum Feiern. Einen Tag zuvor hatte er sich überlegt, dass er dort mal ein paar Bälle schlagen könnte. Und schwupps mussten sich die zwei einen neuen Trauort suchen. Dürfte doch kein Problem sein, dachte sich Obama vermutlich. Es waren ja noch fast 24 Stunden Zeit.

Letztlich heirateten Natalie und Edward anderswo auf dem Stützpunkt. Ein klitzekleines bisschen überkam den Golf-Fan aber wohl doch das schlechte Gewissen: Er rief die beiden an und entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten. Die können zumindest froh sein, dass er nicht noch kurzfristig von den Künsten des Hochzeitskochs gehört hat...