Magdeburg l Das Magdeburger Unternehmen weitet seine Flächen auf das Areal an der Bahnikstraße aus und plant, den Bau aus den 1970er Jahren, der einst als Kantine des Großbetriebes genutzt wurde, als Bürogebäude für Mitarbeiter zu betreiben. Die Arbeiten laufen bereits auf Hochtouren. Die Kernstruktur des Gebäudes sei "noch in erfreulich gutem Zustand" und werde gegenwärtig entkernt, hieß es vom Unternehmen auf Volksstimme-Nachfrage. Im Sommer soll der neue Standort bezugsfertig sein und künftig für etwa 200 Mitarbeiter Platz bieten. Die Erweiterung des Standorts lässt sich Regiocom etwa 3 Millionen Euro kosten.

Über 1000 Mitarbeiter arbeiten derzeit "in allen `Gewerken` rund um Strom und Gas". Dies umfasse u. a. Abrechnungen für Strom und Gas, Kundenbetreuung, Netzabrechnung und Arbeiten im Hintergrund wie Datenaustausch zwischen Netzen und Versorgern. Hinzu komme das Rechnungszentrum sowie die gerade erweiterte Druckerei. Außerdem entwickelt das Unternehmen spezielle Softwarelösungen für die Energiewirtschaft, die bundesweit sowie in mehreren europäischen Ländern zum Einsatz kommen.

Als Kunden zählt das Dienstleistungsunternehmen u. a. Stadtwerke und Regionalversorger und bezeichnet die Perspektive für die nächsten Jahre etwa wegen mehrjähriger Vertragslaufzeiten als "ohne Einschränkung gut". Im vergangenen Jahr kam es zu Veränderungen im Gesellschafterkreis von Regiocom: Avacon hatte seinen 50-prozentigen Anteil an die drei Gründer verkauft.