Limburg Das Bistum Limburg will seinen skandalträchtigen Bischofssitz für Veranstaltungen öffnen und das Gebäude damit "entzaubern". Die durch den inzwischen abberufenen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ausgelöste Krise solle so weiter aufgearbeitet werden.

Das sagte Wolfgang Rösch, stellvertretender Leiter der Diözese, vor einer Führung für Medienvertreter durch die Residenz.

Dabei gab es auch erstmals Einblicke in die edel ausgestattete, 280 Quadratmeter große Privatwohnung des Bischofs. Die Residenz stand wegen der Kostenexplosion beim Bau im Mittelpunkt des Skandals um Tebartz-van Elst.

Geplant ist unter anderem, den Bischofssitz künftig für Seminare, Gremiensitzungen oder Veranstaltungen von kirchlichen Gruppen im Bistum zu Verfügung zu stellen. Auch Ausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen soll es geben. Ein neuer Bischof müsse dann entscheiden, wie die Gebäude weitergenutzt würden, erklärte Rösch.

Limburger Bistum will skandalträchtigen Bi...

Limburg Das Bistum Limburg will seinen skandalträchtigen Bischofssitz für Veranstaltungen öffnen und das Gebäude damit "entzaubern". Die durch den inzwischen abberufenen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ausgelöste Krise solle so weiter aufgearbeitet werden.

  • Das Badezimmer bietet einiges an Komfort.

    Das Badezimmer bietet einiges an Komfort.
    Quelle: Arne Dedert

  • Schöne Aussicht: Blick aus der Privatwohnung des früheren Bischofs Tebartz-van Elst.

    Schöne Aussicht: Blick aus der Privatwohnung des früheren Bischofs Tebartz-van Elst.
    Quelle: Arne Dedert

  • Journalisten versammeln sich auf dem Vorplatz, um das Bischofshaus in Limburg zu besichtigen.

    Journalisten versammeln sich auf dem Vorplatz, um das Bischofshaus in Limburg zu besichtigen.
    Quelle: Arne Dedert

  • Der Name Tebartz-van Elst ist auf dem Vorplatz des Bischofshauses in einen Stein gemeißelt.

    Der Name Tebartz-van Elst ist auf dem Vorplatz des Bischofshauses in einen Stein gemeißelt.
    Quelle: Arne Dedert

  • Gemäldegalerie im Bischofssitz: rechts ein Bild von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, daneben sein Vorgänger, Bischof Franz Kamphaus.

    Gemäldegalerie im Bischofssitz: rechts ein Bild von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, dane...
    Quelle: Arne Dedert

  • Drehbare Aufhängung für einen Flachbildschirm in der Privatwohnung des Bischofshauses.

    Drehbare Aufhängung für einen Flachbildschirm in der Privatwohnung des Bischofshauses.
    Quelle: Arne Dedert

  • Diözesankonservator Matthias Theodor Kloft steht vor kleinen Truhen mit Reliquien.

    Diözesankonservator Matthias Theodor Kloft steht vor kleinen Truhen mit Reliquien.
    Quelle: Arne Dedert

  • Die Privatkapelle im Bischofssitz.

    Die Privatkapelle im Bischofssitz.
    Quelle: Arne Dedert

  • Der Kreuzgang im Bischofssitz, im Hintergrund der Dom.

    Der Kreuzgang im Bischofssitz, im Hintergrund der Dom.
    Quelle: Arne Dedert

  • Das Luftbild zeigt die mehr als 30 Millionen Euro teure Anlage auf dem Domberg.

    Das Luftbild zeigt die mehr als 30 Millionen Euro teure Anlage auf dem Domberg.
    Quelle: Thomas Frey