Berlin l Wenn da mal Microsoft keine Patenschaft übernimmt: In Deutschland gibt`s jetzt ein Kind namens "Excel". Dass jenes Tabellenprogramm schon manche Sekretärin in den Wahnsinn getrieben hat, störte bei der Namensgebung wohl weder Eltern noch Standesamt. Vielleicht hatte aber auch keiner an Computer gedacht. Möglich, dass man annahm, es handele sich um die korrekte Schreibweise des englischen "Axel".

Excel ist nicht das einzige Kind, dem letztes Jahr ein noch nicht dagewesener Name verpasst wurde. "Hrafn" geht es genauso. Man stelle sich die arme Kindergärtnerin vor, die ihn später auf dem Spielplatz laut ermahnen muss.

Über die Herleitung kann man nur mutmaßen. Genau wie bei "Shakur". Möglicherweise handelt es sich bei den Eltern um eingefleischte Shakira-Fans, die bis zuletzt auf ein Mädchen gesetzt hatten.

Ebenfalls genehmigt wurde Vegas. Hier ist die Herkunft offensichtlich. Garantiert wurde das Kind in der Stadt der Sünde gezeugt. Gut, dass die Eltern damals nicht in Ummendorf waren.