Die zentralafrikanische Republik Tschad erlangte 1960 Unabhängigkeit von der französischen Kolonie Französisch-Äquatorialafrika.

Staatsoberhaupt ist Präsident Idriss Déby, der 1990 seinen Vorgänger stürzte.

Der Staat mit etwa zehn Millionen Einwohnern leidet unter Korruption sowie einem unterentwickelten Bildungs- und Gesundheitswesen.

Probleme bereitet die Darfur-Krise im Nachbarland Sudan und die zahlreichen Flüchtlinge, die seit Beginn des Konflikts 2003 ins Land strömen.

Die Republik Haititeilt sich die Karibikinsel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik.

Haiti zählt zu den ärmsten Ländern der westlichen Hemisphäre. Ein Großteil der 9 Millionen Einwohner ist unterernährt.

Zukünftiger Präsident ist Michel Martelly, der das Amt am 14. Mai übernimmt.

Das Land leidet seit dem 12. Januar 2010 unter den Folgen eines schweren Erdbebens, das laut Premier Jean-Max Bellerive 316000 Menschenleben forderte.(th)