Was hatte uns der internationale Skiverband nicht alles mit der neuen Sprung-Windregel versprochen! Fairer sollte es zugehen für die Akteure (löblich, löblich) und vor allem ein reibungsloser Wettkampfverlauf gewährleistet werden. Abbruch oder ellenlange, unkalkulierbare Unterbrechungen, die vor allem für das TV höchst geschäftsschädigend sind, sollten der Geschichte angehören.

Doch was passierte? Zweimal wurde bei der Tournee gesprungen, zweimal versagte die Regel mehr oder weniger. Wobei das Neujahrsspringen dem Ganzen die Krone aufsetzte. Hier machten irreguläre Bedingungen einen fairen Wettkampf nicht nur unmöglich, sondern sogar gefährlich. Favoriten stürzten reihenweise mit für sie lächerlichen Weiten ab. Da wurde der Sinn der Regel schon fast in sein Gegenteil verkehrt, weil man offenbar Argumente benötigte, aus Geschäftsinteresse nur nicht abbrechen zu müssen. (Seite 1/Sport)