Für Investitionen gab es 2013 in Sachsen-Anhalt ein Viertel weniger Fördergeld vom Staat als noch zwei Jahre zuvor, bilanziert das Wirtschaftsministerium. Das hört sich gar nicht gut an. Klingt aber schon viel besser, wenn man weiß, dass mit den wenigeren Fördermillionen deutlich mehr Jobs geschaffen worden sind.So viel effizienter können also Steuergelder eingesetzt werden.

Dass sich der Zuschuss für jeden neuen Dauerarbeitsplatz halbiert hat, zeigt auch die gewachsene Potenz der Wirtschaft im Land an. Die durchschnittliche Eigenkapitalquote der kleinen und mittelgroßen Unternehmen wuchs von 18,4 im Jahr 2011 auf 21 Prozent im Jahr 2013. Hält der Trend, kann die Wirtschaft im Land zunehmend mehr aus sich heraus wachsen. Nicht dass die öffentliche Hand nun nicht mehr fördert. Aber Geld bekommt nur noch, wer dauerhafte gute Arbeitsplätze schafft, wer forscht, wer seine Kapazitäten für attraktive Produkte erweitert. Den Steuerzahler freut diese Konzentration auf das Wesentliche. Schließlich geht es um sein Geld und seine Zukunft.