Die zunehmende linksextreme Gewalt in Sachsen-Anhalt liegt im Trend. In Berlin gerät sie außer Kontrolle. Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß spricht von SA-Methoden. Das Auto eines Journalisten geht in Flammen auf, alle paar Wochen Anschläge auf Bürger- und Parteibüros von SPD und CDU. Drohungen kursieren im Internet gegen Stöß oder den CDU-Abgeordneten Kurt Wanser, der nicht zulassen will, dass Flüchtlinge mit Hilfe von linksextremen "Unterstützern" den Oranienplatz und eine Schule weiter besetzen.

Die grüne Berliner Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann sagt offen, dass sie aus Angst vor der linksextremen Gewalt diesen Rechtsbruch zulässt. All das kann man der Linken nicht vorwerfen. Aber vor allem junge Politiker der Linken - und auch der Grünen - distanzieren sich oft nicht scharf genug von den Milieus, in denen die Gewalt entsteht. Auch Biedermänner können verantwortlich werden für Brandstifter.