Heute startet der 1. FC Magdeburg in die neue Regionalliga-Saison. Die Vorfreude und die Hoffnung, endlich den Sprung in Liga drei zu schaffen, sind riesengroß. Wenn nicht jetzt, wann dann, fragt sich die Fangemeinde.

In der Tat haben die Elbestädter diesmal alle Trümpfe in der Hand. Die Leistungsträger konnten gehalten, Schwachstellen im Team behoben werden. Der neue Trainer Jens Härtel gibt mit Professionalität, Entschlossenheit und Disziplin den Kurs vor. Und die Spieler selbst haben sich noch nie so klar positioniert wie jetzt. Es ist also angerichtet. Nach dem Crash 2011/12, dem anschließenden Neubeginn mit Platz sechs und zwei kann das Ziel nur Aufstieg heißen.

Aber Vorsicht! Die vierte Liga ist ein Haifischbecken, in dem schon so mancher aufgefressen wurde.

Für den Fall, dass es (wieder) nicht klappt, hat sich Sportchef Mario Kallnik ein Hintertürchen offen gelassen und immer von einem Drei- bis Fünf-Jahresplan gesprochen. Aber warum so lange warten?