Immer besser, immer größer, immer reicher, und jetzt auch noch die "Liga der Weltmeister". Schon vor dem Start glänzt die Fußball-Bundesliga wieder mit allerlei Superlativen. Dabei droht der "stärksten Liga der Welt" wohl erneut ein Alleingang. Nach der Dominanz in der Vorsaison ist der mit Top-Torjäger Robert Lewandowski verstärkte FC Bayern München wiederum ganz klar das Maß aller Dinge.

Es wäre schon ein Fortschritt, wenn die Konkurrenz den Rückstand (zuletzt 19 Punkte) verringern könnte. Am ehesten dürfte dazu Borussia Dortmund in der Lage sein, das nach der Fast-Insolvenz 2005 mit Hilfe einer Kapitalerhöhung weiter zum Branchenprimus aufschließen möchte. Leverkusen, Schalke und Wolfsburg wollen ebenfalls hoch hinaus. Vielleicht können das Trio und der BVB vom Verletzungspech der Münchner (Schweinsteiger, Martinez, Thiago) und der Erschöpfung der Bayern-Weltmeister profitieren. Schön wär`s - damit die Bundesliga nicht auch noch das Etikett "immer langweiliger" bekommt.