Das Klimapaket scheint mit seinen 400 Einzelmaßnahmen derart überfrachtet, dass die Bundesregierung darunter nur in die Knie gehen kann. Für die versprochene CO2-Reduktion um 40 Prozent bis 2020 wurde alles zusammengeworfen, was diesem Ziele dient - von Deponie-Lüftung bis zum Elektroauto.

Da bleibt die Logik auch mal auf der Strecke. So können Hausbesitzer Sanierungskosten steuerlich geltend machen, aber dafür Handwerker-Kosten erst ab 300 Euro absetzen. Das also, was in die linke Tasche wandert, wird aus der rechten wieder herausgezogen.

Ein dicker Brocken ist die notwendige Schadstoff-Reduzierung von betagten Kohlekraftwerken. Die großen Energiefirmen wollen diese am liebsten schnellstens loswerden, wie es Vattenfall und Eon vormachen. Nur vom Netz sind die Qualmer damit noch lange nicht. Was folgt daraus? Der Steuerzahler wird früher oder später die Rechnung der Konzerne zahlen müssen.