Sachsen-Anhalt wirbt mit seiner reichhaltigen Geschichte und seinen mehr als 230 Museen als Touristenmagnet - und es wirbt auch als innovativer Industriestandort für sich. Doch weil nicht alles zu finanzieren ist, gilt es, Schwerpunkte zu setzen. Will Sachsen-Anhalt weiter mit seinem kulturellen Erbe punkten, muss das Land für die finanzielle und personelle Ausstattung sorgen.

Wegen ihrer schwierigen Haushaltssituation sehen sich viele Kommunen nicht in der Lage, den musealen Kernaufgaben nachzukommen. Im Kulturkonzept sind dagegen der Erhalt und die Weiterentwicklung einer ausgewogenen Museumslandschaft als ein landespolitischer Schwerpunkt aufgeführt. Was tun? Immer nur nach mehr Geld zu rufen, führt hier nicht weiter. Deshalb sind Kreativität, Initiative und Einfallsreichtum gefragt. Dass es gelingen kann, ein Museum in privater Hand und auch mit wenig Geld attraktiv zu führen, zeigen Beispiele aus ganz Europa.