Die Sparkassen und Volksbanken schwimmen im Geld ihrer Sparkunden. Seit der Finanzkrise ist das Einlagevolumen bei der Sparkasse deutschlandweit um 25 Prozent gestiegen. Die Bank ist der Krisengewinner und hat das Vertrauen der Kunden.

Doch die Sparkassen und Volksbanken haben angesichts der Niedrigzinsphase auch ein Problem. Denn mit Zinsen verdienen die Kreditinstitute ihr Geld. Hält die Phase des Niedrigzinses weiter an, werden mit den Jahren die Einnahmen der Sparkassen und Volksbanken sinken.

Die Regionalbanken reagieren und sparen. Und das auf dem Rücken ihrer Kunden. Die Schließung von Filialen mag betriebswirtschaftlich der richtige Schritt sein. Doch schlussendlich entfernen sich Sparkassen und Volksbanken von vielen Bürgern. Das Alleinstellungsmerkmal - die Nähe zum Kunden - verschwindet. Auf lange Sicht macht das die Regionalbanken nur noch zu normalen Geldhäusern. Das ist schade.