Zu beneiden ist dieser neue FCM-Sportdirektor um seinen Job wahrlich nicht. Was jahrelang versäumt wurde, soll er nun als neuer Heiland quasi im Sauseschritt richten: In möglichst kurzer Zeit einen kompetenten Trainer herbeizaubern, die spielerische Substanz des Kaders enorm verbessern und, wenn möglich, im nächsten Jahr in der 4. Liga ganz oben anklopfen. Und das mit möglichst wenig Geld. Dies kommt einer Quadratur des Kreises nah.

Nun könnte man zu Recht sagen: Der Mann ist, selbst wenn er aus der Lausitz kommt, kein Wundertäter. Freut euch, dass es diesen Posten endlich gibt, und gebt ihm Zeit. Das Dumme an der Sache ist nur: Genau diese Zeit wird er in Magdeburg nur bedingt bekommen. Irgendwo zwischen Rang acht und zwölf rumzudümpeln, das ist in dieser fußballverrückten Region auf Dauer einfach nicht vermittelbar. (Seite 1/Sport)