Der Eurovision Song Contest hat Spaß gemacht. Wann hat der Fernsehzuschauer schon einmal erlebt, dass ein Fußballstadion derart perfekt zur Kulisse einer Musikshow wurde? Diese gigantische LED-Wand, die sich dann auch noch öffnete, schaffte Stimmungswechsel im Sekundentakt. Faszinierend war, wie sich die Moderatoren trotz dieser Szenerie humorvoll behaupten konnten. Die Raab-Reminiszenz an Lenas Vorjahressiegerhit "Satellite" zu Beginn der Show war eine sensationelle Liebeserklärung an die Musik schlechthin. Ganz großes Entertainment.

Und die Interpreten? Richtig, gesungen wurde auch. Der Zuschauer weiß jetzt: Boygroups gibt es in Europa wie Sand am Meer. Und Jazz aus Italien kann fast gewinnen. Herrliche Exoten: Moldawische Zipfelmützen mit Einrad-Lady, irische "Lipstick"-Frisuren – was will man mehr.(Rund um die Welt)