Die Altmark greift zur Selbsthilfe und wird sich selber vermarkten. Na und, was ist daran neu? Dass zwei Kreise und die Wirtschaft an einem Strang ziehen, dass nicht neues Papier produziert, sondern konkrete Projekte umgesetzt werden. Die Region hat im vergangenen Jahr nur zu gut begriffen, dass es mit der Hilfe aus Magdeburg zuweilen sehr mager aussieht. Bei den Verteilungskämpfen im Landtag verliert der Norden Sachsen-Anhalts immer wieder. Und in einigen Imagebroschüren wird ein Viertel der Landesfläche einfach ausgeblendet.

Die Altmärker jammern nicht, sie packen selber an. Es ist kein aus dem Sumpf ziehen à la Münchhausen. Mit der altmärkischen Wirtschaft kann offensiv und selbstbewusst aufgetrumpft werden. Der Branchenmix ist vergleichbar mit den Wirtschaftsstandorten Magdeburg und Harz. Die ländliche Altmark ist ein Wirtschaftsraum: Diese Botschaft wird nun über Landesgrenzen hinaus verbreitet. Endlich! Seite 1