"Die sachgerechte und angemessene Ausgestaltung der Netznutzungsentgelte ist in den zurückliegenden Jahren immer wieder diskutiert worden. Im Zuge der Umsetzung der Energiewende werden die Unstimmigkeiten des bisherigen Entgeltsystems noch deutlicher."

"Tatsache ist, dass die Netzentgelte in den neuen Bundesländern deutlich höher sind als in den alten. (...) Die Höhe der Netzentgelte und die demzufolge überproportional steigenden Strompreise sind ein erheblicher Standortnachteil für den Industriestandort Sachsen-Anhalt und die neuen Bundesländer. (...) Deshalb müssen die Kosten für die Bereitstellung der Netzinfrastruktur künftig stärker abgebildet werden, zum Beispiel durch die Einführung einer generellen Leistungskomponente im Netzentgelt (Grund- oder Leistungspreis) und die Beteiligung der Einspeiser an den Kosten der Netzinfrastruktur und des Netzbetriebs."

"Zur Zeit tragen allein die als (Verbrauchs-)Kunden an das öffentliche Netz angeschlossenen Netznutzer die Netzkosten. Da Ausbau und Betriebsweise bestimmter Netzregionen zunehmend und teilweise bereits ausschließlich von den Bedürfnissen der regenerativen Einspeiser geprägt sind, erscheint deren Beteiligung an den Netzkosten sachgerecht."