Magdeburg (ddp). Das Baugewerbe in Sachsen-Anhalt beklagt eine mangelnde Sachkunde vieler Kommunen und Landkreise bei der Vergabe von Bauaufträgen. Im Regelfall erhielten nach wie vor die billigsten Anbieter den Zuschlag, kritisierte der Präsident des Baugewerbeverbandes, Gerhard von Dehn Rotfelser, in Magdeburg. Das bringe für die öffentliche Hand durch den Einsatz falschen Materials oder nicht absehbare Folgekosten oftmals höhere Aufwendungen als nötig mit sich. Sinnvoller wäre es, zunehmend die wirtschaftlichsten Offerten zu berücksichtigen.