• 21. August 2014


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Infoabend im Burger Krankenhaus / Chefarzt Beck: "Rund um die Uhr ist mindestens ein Facharzt im Haus"


Kreißsaal - bitte klingeln! Was Eltern wissen müssen

12.11.2013 02:15 Uhr |


Von Falk Heidel


Hebamme

Anke Walter

Hebamme
Anke Walter | Foto: Falk Heidel
Hebamme
Anke Walter | Foto: Falk Heidel

Schwanger - und jetzt? Tausend Fragen haben künftige Eltern. Die meisten beantworteten Mediziner der Burger Frauen- und Geburtsklinik um Chefarzt Dr. Christoph Beck. Er sagte bei einem Infoabend: "Der Kaiserschnitt ist ein Eingriff, vor dem wir nie den Respekt verlieren."

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Burg l Mehr als 350 Babys sind dieses Jahr im Burger Krankenhaus zur Welt gekommen. Die Chancen stehen also blendend, dass die Mediziner der Geburtsklinik um Chefarzt Dr. Christoph Beck 2013 mehr als 400 kleine Erdenbürger "ins Leben schubsen" werden. Nach Jahren der Stagnation steigt die Quote im Burger Krankenhaus: "Darüber sind wir sehr glücklich", sagte Hebamme Anke Walter während eines Infoabends für künftige Eltern im Krankenhaus.

Auf die Geburtenstatistik 2013 wird Nancy Bethge keinen Einfluss haben: Sie wird im kommenden Jahr Mutter. Die Burgerin gehörte zu den knapp 50 Zuhörern in einem Saal des Krankenhauses: "Hier habe ich viele Fragen stellen können. Zudem ist es eine perfekte Möglichkeit, die Hebammen persönlich kennenzulernen."

Chefarzt Dr. Christoph Beck

Chefarzt Dr. Christoph Beck | Foto: Falk Heidel Chefarzt Dr. Christoph Beck | Foto: Falk Heidel

Jetzt kennt sie etliche Mediziner der Frauen- und Geburtsklinik. Vorgestellt hat sie Hebamme Kathrin Radigk: "Wir sind hier ein Team aus 13 Mitarbeitern." Welche Rolle ein Gynäkologe im Kreißsaal spielt, erklärte Chefarzt Beck so: "Er hat die Aufgabe, sich vornehm zurückzuhalten." Beck steht an der Spitze von sechs Ärzten. Zu den Besuchern sagte er: "Sie können sich darauf verlassen, jederzeit von einem Facharzt behandelt zu werden." Rund um die Uhr sei mindestens einer im Hause: "Wir sind auf jede mögliche Notsituation vorbereitet. Da funktionieren entsprechende Mechanismen."

Hebamme

Kathrin Radigk

Hebamme
Kathrin Radigk | Foto: Falk Heidel
Hebamme
Kathrin Radigk | Foto: Falk Heidel

Bundesweit kommt jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Beck zufolge ist die Quote in Burg geringer. Warum? "Ein Kaiserschnitt ist immer mit Risiken verbunden. Bevor wir ihn anwenden, gibt es eine spezielle Beratung für die künftigen Mütter."

Vor der Geburt können die baldigen Eltern den Rat von Hebammen in Anspruch nehmen: "Geburtsvorbereitung ist eine Kassenleistung, die jeder kostenlos nutzen kann", sagte Hebamme Sylvia Ramme. Und: "Die Hebamme kommt bis zu acht Wochen nach der Geburt regelmäßig nach Hause, wenn die junge Mutti dies wünscht."

Assistenzärztin Claudia Stich

Assistenzärztin Claudia Stich | Foto: Falk Heidel Assistenzärztin Claudia Stich | Foto: Falk Heidel

Doch zunächst muss das neue Leben das Licht der Welt erblicken. Dies passiert in der Regel im Kreißsaal, der Kathrin Radigk zufolge definitiv nicht rund ist. Hier gibt es außer dem normalen Bett auch einen Wannenraum mit Gebärstuhl: "Niemand muss sich vor der Geburt auf ein bestimmtes Verfahren festlegen. Wir sind da auch kurz vorher noch flexibel", sagte Chefarzt Beck, der zudem über das Thema Schmerzbekämpfung referierte.

Wenn das Baby da ist, kümmern sich Kinderärzte wie Claudia Stich um ihre Gesundheit: "Schon vier Stunden nach der Geburt gibt es die erste Untersuchung, U1 genannt, inklusive der ersten Blutentnahme, um versteckte Krankheiten ausschließen zu können." Ist alles gesund, bleiben die Mütter bei normaler Geburt in der Regel drei Tage in der Klinik, bei Kaiserschnitten fünf Tage. Claudia Stich: "Bei der Entlassung bekommen die Kinder mit der U2 bereits ihre zweite Untersuchung."

Hebamme Sylvia Ramme

Hebamme Sylvia Ramme | Foto: Falk Heidel Hebamme Sylvia Ramme | Foto: Falk Heidel
Knapp 50 Zuhörer wollten sich den medizinischen Infoabend im Burger Krankenhaus nicht entgehen lassen.

Knapp 50 Zuhörer wollten sich den medizinischen Infoabend im Burger Krankenhaus nicht entgehen lassen. | Foto: Falk Heidel Knapp 50 Zuhörer wollten sich den medizinischen Infoabend im Burger Krankenhaus nicht entgehen lassen. | Foto: Falk Heidel




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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2013-11-12 02:15:23
Letzte Änderung am 2013-11-12 02:15:23

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Ohne es zynisch zu meinen (oder doch ?) : Die Altmark, unendliche Weiten. Sie befinden sich an einem Ort, den schon lange zuvor niemand mehr gesehen hat….dieses oder Ähnliches könnte man formulieren, schaut man in die Zukunft der Altmark, wenn die Bahn ihre "Pläne" so umsetzt, wie sie es zu tun gedenkt. Aber wenn dann die Autobahn gekommen ist, und sich in, na sagen wir mal 10 Jahren die ersten Großkonzerne wegen der niedrigen Immo-Preise und der sklavenartigen Löhne, weil es ja sonst keine andere Arbeit gibt, dort ansiedeln wollen, da werden sie mal sehen, wie schnell die Bahn da mitverdienen will. Und DA sollten sich die entsprechenden Kommunen dann aber auch nicht kleinlich in den Forderungen zeigen, wenn es um Durchfahrgenehmigungen durch ihr Territorium und dergleichen geht, soll heissen, es der Bahn dann mit gleichem Zoll zurückzahlen. Und wenn diese Bahn der Meinung ist, die Menschen an den Gleisen hier und jetzt hängen lassen zu können, weil "es sich gerade mal nicht lohnt", dann sollten die entsprechenden Gemeinden einmal prüfen, ob sie die momentane Nutzung der Flächen, auf denen die Gleise verlegt wurden, nicht doch irgendeiner wichtigeren Nutzung zuführen könnten, die dann eine Art Kompensation darstellen würden, z.B. billige Ansiedlung von oben schon erwähnten Konzernen zu nicht zu ignorierenden Angeboten auf eben diesen frei gewordenen Flächen und somit auch Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort. Dann bräuchte auch niemand mehr die Bahn , denn alle könnten mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuss zur Arbeit gehen….Oder aber, wie schon oben erwähnt: Die Altmark, unendliche Weiten...

von pupula am 20.08.2014, 20:45 Uhr

Viele Milchkühe leben in vollautomatisierten Fabriken anstatt auf grünen Wiesen. Andere leben in kleineren Ställen in tierquälerischer Anbindehaltung. Hochleistung vollbringen müssen sie alle. In "Melkkarussells" werden Milchkühe von Robotern gemolken, Computer überwachen alle Daten. Zwischen 20 und 40 kg Milch müssen sie am Tag geben? für jeden Liter Milch muss eine Kuh 500 Liter Blut durch ihr Euter pumpen. Knochenbrüche und Stoffwechselkrankheiten sind unter den Bedingungen in vielen Milchfabriken keine Ausnahmen, der Körper entzieht sich selbst Energie. Unter diesen Belastungen sind die Tiere nach spätestens 5–7 Jahren ausgelaugt und unrentabel. Der letzte Gang führt zum Schlachthof.

von fuerTiere am 20.08.2014, 12:45 Uhr

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