In das Wintercamp sind die Jungen und Mädchen vom Hort "Die Weinbergstrolche" gefahren. Ziel war dieses Mal Neustadt im Harz. Dort verbrachten sie fünf aktive Tage.

Gommern l Neustadt im Harz liegt in Thüringen und war das Ziel des diesjährigen Winterlagers der Gommeraner Hortkinder. 29 Jungen und Mädchen zwischen sechs und 13 Jahren fuhren mit den Erziehern Martin Voll, Natalia Hellwig und der Einrichtungsleiterin Kirsten Flügge für fünf Tage in den Gebirgsort und nutzten so die Ferien für einen Ausflug.

"Am ersten Tag bezogen wir die Zimmer und haben abends Spiele gespielt", erzählte Erzieher Martin Voll.

Spannend ging es am Montag los. "Wir haben Geochaching ausprobiert", erzählte er. Dabei gilt es mittels GPS-Daten versteckte Orte zu finden. Dort sind meist kleine Schätze hinterlegt. "Wir haben zwei Caches gesucht und auch beide gefunden", berichtete Voll weiter. In den Schatullen haben sie eine Spielfigur und ein Puzzle entdeckt. "Natürlich muss man die Stellen auch neu bestücken. Wir haben jeweils ein Säckchen mit einem Glitzerstein hineingelegt." Für alle Kinder sei das sehr spannend gewesen und keiner habe das schon einmal gemacht, erzählte er weiter. Am Dienstag stand dann ein Besuch einer Höhle auf dem Programm, nachmittags entspannten sich die Kinder beim ausgiebigen Baden.

Am Mittwoch wanderten die Jungen und Mädchen durch den Ort. "Im Ort gibt es auch Lamas", erzählte Martin Voll. Die Kinder seien ganz fasziniert gewesen, fügte er an.

Mittelalterlich ging es am Donnerstag zu. "Wir haben ein Schloss besucht", berichtete der Erzieher. Dort wurden alle Jungen und Mädchen mittelalterlich verkleidet. "Es gab ein echtes Rittermahl, wir haben Papier geschöpft und alte Spiele wie Schach und Mühle gespielt", sagte er weiter.

Abends haben die Hortkinder bei einer Disko ausgiebig getanzt. "Das war der letzte Abend", erzählte Martin Voll.

Am Freitag trat die Reisegruppe die Heimreise an.

Schon viermal waren die Hortkinder in Neustadt im Harz. Im kommenden Jahr, so berichtete der Erzieher, werde wohl ein anderer Ort als Ziel für das Wintercamp ausgesucht. "Wahrscheinlich geht es dann nach Güntersberge", sagte er.

Das nächste Camp ist schon im Sommer. Dann fahren die Jungen und Mädchen nach Zichtau bei Gardelegen. Während die Reisegruppe sich im Wintercamp vergnügte, hatten die nicht-mitgereisten Kinder auch jede Menge Spaß.

"Das Thema waren hier die Olympischen Spiele", erklärte der Erzieher über die Ferienbeschäftigung im Hort.

"Wie in der Antike wurden beispielsweise Tongefäße hergestellt, es wurden olympische Dörfer aus Bauklötzen gebaut und natürlich gab es auch jede Menge Staffelspiele und Wettkämpfe", berichtete er weiter.

Alles sei allerdings völlig zwanglos verlaufen und eine Art offenes Angebot gewesen, fügte er an. "Die Kinder hatten sich das ausgesucht, also haben wir es für sie ermöglicht", erzählte er weiter. Schließlich seien ja Ferien, da wollten die Kinder vor allem spielen.

Die nächsten Termine stehen auch schon fest. "Vom 7. bis zum 9. April haben wir wieder unsere Schnuppertage", kündigte der junge Mann an. Dann können Kindergartenkinder sich schon mal einen Einblick über die Einrichtung verschaffen, wenn sie im Herbst eingeschult werden. Am 10. April ist dann der Tag der offenen Tür. Dann können die Kinder mit den Eltern in den Hort kommen und sich informieren.

   

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