Burg l 23 Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren aus den Gymnasien Gommern und Genthin sowie aus Sekundarschulen in Gommern und Burg nutzten das Angebot des Polizeireviers in Burg, sich beim Zukunftstag über den Beruf des Polizisten zu informieren. Sie erlebten an der Bahnhofstraße, wie eine Geschwindigkeitskontrolle abläuft.

Wie es sich anfühlt, mit Tempo 30 gegen die Wand zu fahren, konnten die Schüler auf einem Doppelgurtschlitten simulieren. Welche Kräfte hier auf den Körper wirken, erstaunte doch die meisten Schüler. Die Verkehrswacht Jerichower Land codierte Fahrräder.

Wie verläuft eine Alkoholkontrolle? Ab wann bin ich den Führerschein los? Auch auf diese Fragen erhielten die Jugendlichen eine Antwort, sie konnten auch mal pusten.

Besichtigt wurden die Wache und die drei Zellen im Polizeirevier. "Im Hotelzimmer unseres Polizeireviers bieten wir kostengünstige Übernachtungen an", erklärte Thomas Kriebitzsch den Schülern die spartanische Zelleneinrichtung mit einem Schmunzeln.

Im Bereich der Kriminaltechniker erfuhren die Schüler unter anderem, wie Fingerabdrücke behandelt und wie Spuren für die Auswertung sichtbar gemacht werden.

Thomas Kriebitzsch erklärte seinen jungen Besuchern, wie man Polizist werden kann. Angefangen von den Voraussetzungen bis hin zu den Bewerbungsmöglichkeiten.

Einen Einblick in den Feuerwehralltag am Institut für Brand- und Katastrophenschutz Heyrothsberge bekamen die Schüler Max Müller und Tobias Glanz. Unter anderem durften sie sich bei Dunkelheit durch das Labyrinth der Atemschutzübungsstrecke tasten. Auch ihre Fitness konnten die beiden auf der Endlosleiter testen. Mit der Drehleiter haben die Jungs die Umgebung von oben erkundet. Bei einem Rundgang über das Ausbildungsgelände bekamen die Schüler durch Fachlehrer Frank Wenzel die vielfältigen Aufgaben- und Einsatzbereiche eines Feuerwehrmannes erklärt.

 

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