Die Gemeinden Möser und Biederitz rücken näher zusammen. Am Dienstagabend stimmten auch die Möseraner Gemeinderäte einer interkommunalen Zusammenarbeit zu. Die Biederitzer Räte hatten das schon vor ein paar Wochen getan.

Möser l Gemeindebürgermeister Bernd Köppen bezeichnete die Absicht der gemeinsamen Arbeitsteilung als Element zur Konsolidierung des Gemeindehaushaltes. Gemeinsame Aufgaben werden von benachbarten Verwaltungen mit übernommen, um das vorhandene Personal optimal einsetzen zu können.

Köppen sagte, dass es mit Burg bereits eine solche kommunale Kooperation bei der Lohn- und Gehaltsrechnung sowie im Bereich der Daten- und Kommunikationstechnik zu beiderseitigem Nutzen gäbe.

Nun soll auch die bereits zeitweise schon praktizierte Kooperation zwischen Biederitz und Möser mit zwei Zweckvereinbarungen vertraglich untersetzt werden.

Die Verwaltung der Gemeinde Biederitz wird die Aufgaben im Bereich Vollstreckung der Gemeinde Möser mit erledigen.

Dafür nimmt ab dem 1. Mai die Gemeinde Möser die standesamtlichen Aufgaben auch der Gemeinde Biederitz wahr. Die obere standesamtliche Aufsichtsbehörde hat dieser Kooperation bereits zugestimmt.

Während es in Biederitz zum Teil heftige Vorbehalte gegen die Übertragung der standesamtlichen Hoheit gegeben hat, vollzog sich in Möser der Vorgang konfliktfrei.

Marko Simon merkte vor der Beschlussfassung in Möser an, dass er eine solche Arbeitsweise schon vor einigen Jahren gefordert habe. Damals sei das nicht gewollt gewesen. Nun freue er sich, dass es doch zur Kooperation kommt.