Ziegelsdorf l Der Heimatverein Grabow feierte am vergangenen Sonntag den dritten Geburtstag seiner Telegraphenattrappe in Ziegelsdorf. Das Wetter hatte zur Erleichterung aller auch mitgespielt. "Im Laufe des Nachmittages konnten wir 73 Besucher aller Altersklassen begrüßen", so Torsten Wambach. Auch der langersehnte 1000. Besucher war dabei.

Diese Ehre wurde Horst und Martha Schulze aus Burg zuteil. Familie Schulze zeigte sich sehr überrascht und hoch erfreut. Torsten Wambach: "Sie erzählten uns, dass sie bereits zum dritten Mal in Ziegelsdorf zu Besuch waren und es ihnen bei uns immer sehr gut gefallen hat." Bereits als junger Soldat hat Horst Schulze als Funker mit der Telegraphie Berührung gehabt. Als Dankeschön gab es stellvertretend für alle bisherigen 1000 Besucher einen großen Blumenstrauß und zur Erinnerung eine mit Süßigkeiten gefüllte Telegraphentasse für den morgendlichen Kaffee. Mit großer Freude trug sich das Ehepaar Schulze in das Gästebuch der Telegraphenstation ein.

Erstmals zu Besuch waren auch Mitglieder des Heimatvereins Stegelitz. Sie reisten mit Autos und Fahrrädern an und folgten so einer Einladung des Grabower Heimatvereins. Die Grabower waren auch schon in Stegelitz zu Besuch. Die Stegelitzer erhielten eine kleine Führung und konnten auch selbst Zeichen an der Telegraphenattrappe einstellen. "Wir haben das Wort Prinzessin eingestellt und wollten damit symbolisch einen Gruß an Angela Merkel senden", erzählt Heimatvereinsvorsitzender Erhard Fischer. Auf eine Antwort der Kanzlerin haben die Stegelitzer allerdings vergeblich gewartet. Sie trugen es mit Humor. Als Dankeschön erhielt Torsten Wambach stellvertretend für den Heimatverein ein Kartoffelprodukt überreicht.

"Über den großen Zuspruch in den letzten drei Jahren freut sich der Heimatverein Grabow sehr und bedankt sich bei allen Gästen, die uns besucht haben. Unser Dank gilt auch allen Förderern, die uns beim Bau der Telegraphenattrappe, in welcher Form auch immer aktiv unterstützt haben, der Ortschaft Grabow und der Stadt Möckern. Es hat sich gelohnt", so Torsten Wambach.

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