In diesen Tagen wurde die Sanierung der Burger Stadtmauer am Weinberg offiziell beendet. Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) ließ sich nach Abschluss der Arbeiten vor Ort die erbrachten Leistungen zeigen.

Burg l Das hörte der Stadtchef besonders gern: Die Sanierung der Stadtmauer auf dem Weinberg hat weniger als geplant gekostet: Vorgesehen waren 214 000 Euro, die Endabrechnung ergab 207 000 Euro. Das Geld kam zu je einem Drittel vom Bund, vom Land und von der Stadt Burg. Die Finanzierung erfolgte aus dem Städtebauförderprogramm "Stadtsanierung".

Gemeinsam mit Fachbereichsleiterin Sonnhild Noack und der zuständigen Bauingenieurin Margit Dohm überzeugte sich Rehbaum von der "guten Qualität" der durchgeführten Arbeiten. Die Bauzeit betrug etwa acht Monate, einschließlich witterungsbedingter Winterpause.

Die sanierte Stadtmauer auf dem Weinberg ist etwa 75 Meter lang und zwischen 3,80 und 5,50 Meter hoch. Vermauert wurden Feldsteine und Ziegelsteine nach historischem Vorbild. Der Denkmalschutz sprach auch beim verwendeten Putz ein Wörtchen mit: Farbe und Struktur des Materials waren exakt vorgegeben.

Der Denkmalschutz stand auch ursprünglichen Planungen im Wege, die Stadtmauer mit einem hölzernen, 20 Meter langen Wehrgang zu versehen, der als Aussichtsplattform dienen sollte - auch für die Besucher der Landesgartenschau 2018 in Burg. Die zusätzlichen 14 000 Euro für die Holzkonstruktion konnten also im Säckl bleiben ... Dafür gibt es in der Mauer nun zwei Fledermauskästen mit Einflugschlitzen auf der Nord- und Südseite.

Der Weinberg soll 2018 neben Goethepark, Flickschupark und Ihlegärten Schauplatz der Landesgartenschau 2018 in Burg sein. Damit war die Sanierung der Weinberg- Stadtmauer schon eine Laga-Baumaßnahme, der bis 2018 weitere folgen werden, als nächstes die Sanierung des benachbarten Storchen-Schornsteins.

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