Blumenampeln schmücken jetzt wieder die Burger Innenstadt. Insgesamt wurden auch dieses Jahr 28 Ampeln (56 Hälften) mit Pflanzen bestückt. Von der Schartauer Straße bis zum Breiten Weg werden die Ampeln in den nächsten Monaten die Stadt bunter machen.

Von Linda Wenzel

Burg l Auch die Pyramide am Historischen Rathaus erblüht jetzt in bunten Farben. "Die Blumenampeln haben eine lange Tradition und werden ausschließlich durch Sponsoren finanziert", erklärt Runa Bohne vom Förderverein der Landesgartenschau (Laga). Der Verein ist verantwortlich für das Sammeln der Spenden. Stolze 1020 Euro sind diesmal für das Projekt zusammengekommen. Eine komplette Blumenampel kostete 30, eine halbe 15 Euro.

Um die Pflege der Blumen kümmert sich wieder der städtische Bauhof.

Die Idee für die Blumenampeln stammt von Karin Langner, die in den Jahren 2004 bis 2009 Vorsitzende des Stadtrates war. Seitdem wird die Aktion jedes Jahr wiederholt.

"Die Blumenampeln werden wohl bis zum ersten Frost hängen bleiben", erzählt der Leiter des städtischen Bauhofs, Horst Pötter. Möglich wird dies auch durch die großen Wasserbehälter, die die Pflanzen regelmäßig mit Feuchtigkeit versorgen.

Die Behälter fassen 20 Liter und kosten 300 Euro pro Stück. Bei dem Kostenaufwand wäre es besonders schade, wenn eine der Blumenampeln beschädigt wird. "Jedes Jahr haben wir durch Vandalismus leider Verluste von ein bis zwei Blumen", sagt Dr. Udo Vogt, der Vorsitzende des Fördervereins der Laga. "Die Blumen werden einfach runtergerissen. Das ist vor allem für die Sponsoren ärgerlich." Er und fünf weitere Gartenbaubetriebe haben jeweils eine der Blumenampeln beigesteuert. Auch für die Landesgartenschau 2018 werden die traditionellen Blumenampeln eine große Bedeutung haben. Im März 2012 hatte die Stadt Burg den Zuschlag zur Ausrichtung der 4. Landesgartenschau erhalten. "Die geschmückten Ampeln sorgen schon jetzt für Aufmerksamkeit auch für die Landesgartenschau", meint Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD).