Mit einem großen Fest feierten gestern die Schüler, Lehrer und viele Gäste den Neubau ihres Grundschulgebäudes vor 20 Jahren. Sehr vieles habe sich verändert, sagte Schulleiter Ingo Isensee und dankte allen, die diesen Weg begleitet haben.

Gommern l Das Besondere an der Grundschule Am Weinberg in Gommern fällt jedem sofort auf, der sie besucht: ihre Grundfläche ist zwölfeckig. Schulleiter Ingo Isensee weiß noch, wie er vor mehr als 20 Jahren mit Bürgermeister Klaus Petersen nach Bad Blankenburg fuhr, um sich dort eine Fertigteil-Schule anzusehen. "Diese war in U-Form erbaut. Der dortige Schulleiter sagte, dass es mindestens zwei Pausenkräfte bedürfe, um das Gebäude einzusehen", erzählte der Schulleiter gestern. "So haben wir uns für diese Rundform entschieden, hier kann eine Lehrkraft das ganze Gebäude überblicken", sagte er. Ein ähnlicher Bau stehe auch in Ilsenburg, dort sei es aber ein Achteck, fügte er an. Isensee berichtete am Rande des Festes anlässlich des 20. Jahrestages des Schulneubaus, wie sich die Schule während der Zeit verändert habe. Anfänglich beherbergte sie noch den Hort. "Der musste weichen, weil wir immer mehr Kinder aufnehmen mussten. 472 Kinder in 16 Klassen waren es zu Spitzenzeiten", sagte er. Musik-, Zeichen- und Essenraum wurden zu Klassenzimmern, der Hort zog unter Bürgermeister Wolfgang Rauls in das heutige Gebäude in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Der Schulleiter dankte allen, die den Weg begleitet hatten. Darunter den Bürgermeistern, ehemaligen Lehrern und der ehemaligen stellvertretenden Schulleiterin, Ruth May, sowie Vertretern der Sparkasse, der Volksbank, der Heidewasser GmbH und vielen anderen Sponsoren, welche vor allem die Arbeit des Fördervereins der Schule unterstützten. Dessen Mitglieder hatten jüngst einen Trinkbrunnen für die Schule ermöglicht, der gestern übergeben wurde. Anschließend stiegen 20 weiße Tauben in den Himmel auf und auf dem Schulgelände begann das große Kinderfest der Einheitsgemeinde. Mitorganisatorin Frauke Wambach sagte, dass rund 30 Kuchen von den Stadtratsmitgliedern bereitgestellt wurden. Achterbahnfahrten, alle Spiele und ein Eis waren für die Kinder kostenfrei. Ermöglicht haben es die Mitglieder der Feuerwehr, des Heimat- und Sportvereins aus Gommern und von "Lebenswert" aus Möckern.

   

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