Burg (fh) l Einen Sommermarsch für Jugendwehren gab es kürzlich in Parchau. Dabei wurden das Wissen und die praktischen Fertigkeiten der Jugendlichen geprüft. Die künftigen Brandschützer aus Burg, Niegripp, Parchau und Schartau trafen sich vor dem Gerätehaus, von wo aus der Marsch die Kinder und Jugendlichen durch das Naherholungsgebiet führen sollte.

Zunächst wurde das feuerwehrtechnische Wissen überprüft. "Jeder Teilnehmer musste einen Fragebogen beantworten. Nach der Theorie folgte die Praxis", erklärt Martin Weiser. An der nächsten Station stand die Knotenkunde auf dem Programm. Mastwurf, Kreuzknoten, Pfahlstich und Zimmermannsschlag wurden an einem Gestell gebunden. Schnelligkeit war im Anschluss gefragt, als eine Schlauchstrecke nebst Verteiler und Strahlrohren zunächst zurückgebaut und dann wieder aufgebaut werden musste. Hier ging es um das richtige Entkuppeln der Schläuche vom Verteiler und das Aufrollen. Die Gerätekunde wurde nicht wie üblich geprüft. Alle Geräte befanden sich unter Decken. So ertasteten die jungen Feuerwehrleute die Geräte und gaben die richtige Bezeichnung an den Stationsleiter.

Zum Abschluss ging es im Schlauchboot über den Parchauer See. Einige Mannschaftsleiter mussten hierbei als Steuermann fungieren, um schnellstmöglich das Ufer zu erreichen. Parchaus ehemaliger Wehrleiter Bernd Ahlert brachte den Grill auf Betriebstemperatur. Als gastgebender Jugendfeuerwehrwart zeichnete Karsten Hintze die Mannschaften aus: 1. Burg II; 2. Parchau/Burg; 3. Burg I; 4. Schartau I; 5. Niegripp/Burg; 6. Schartau II. Für die Jugendfeuerwehren steht nun die Sommerpause an.