Am Donnerstag beginnt das Schuljahr 2014/2015, am Sonnabend haben die künftigen Erstklässler den großen Tag ihrer Einschulung. In den Burger Grund- und weiterführenden Schulen laufen die Vorbereitungen, damit der Neustart ohne Probleme gelingt.

Burg l Ein neues Schuljahr - das bedeutet für die Pädagogen in der Regel neue Herausforderungen - und das Schuljahr 2014/2015, das am Donnerstag beginnt, macht da keine Ausnahme. "Wir müssen uns aktuell mit dem neuen Leistungsbewertungserlass auseinandersetzen", so Simone Henes, Leiterin der Burger Pestalozzi-Grundschule. Im Kern geht es darum, dass nun die Leistungsbewertung schwerpunktmäßig unterrichtsbegleitend verläuft und die Gesamtkonferenz der Schule mehr Möglichkeiten bekommt, über wichtige Fragen der Leistungsbewertung in eigener Verantwortung zu entscheiden, zum Beispiel über die Anzahl der Klassenarbeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des neuen Schuljahres werden bei den "Pestalozzis" die Inklusion und die Integration von Kindern aus Zuwanderfamilien sein. "Diese kommen unter anderem aus Syrien, Tschetschenien oder Indien, sind zwischen sechs und neun Jahre alt und können bisher die deutsche Sprache nicht, so dass das Erlernen der Sprache der absolute Schwerpunkt sein muss", so Henes. Am Montag nach der Einschulung werden vier neue erste Klassen in der Pestalozzi-Grundschule begrüßt, die je 18 Schüler haben. Die Gesamtzahl der Schüler der Schule bleibt bei 220 konstant.

Auch die Schülerzahl der Burger Einstein-Grundschule bleibt im neuen Schuljahr bei 210 konstant. Begrüßt werden dort 62 Erstklässler, die in drei Klassen aufgeteilt werden. Bei "Einsteins" ist Andrea Golz seit 1. August offiziell neue Schulleiterin, die die Schule nach dem Ausscheiden von Helga Hofmann im Jahr 2013 schon ein Jahr lang kommissarisch geleitet hatte. Neuer stellvertretender Schulleiter ist Michael Ahnert, der aus Magdeburg kommt.

Die dritte staatliche Grundschule in Burg, die Grundschule Süd, bildet im neuen Schuljahr drei Gruppen für die jahrgangsübergreifende "Schuleingangsphase". In diesen Gruppen lernen 60 Schüler der 1. und der 2. Klasse gemeinsam. Schulleiterin Bärbel Birnbaum, die mit ihren Kollegen insgesamt 112 Grundschüler unterrichtet, geht es in neuen Schuljahr vor allem darum, das Profil der Grundschule Burg-Süd zu schärfen. Dabei setzt man auch auf externe Beratung. "Wir blicken in Richtung Europa", gibt die Schulleiterin ein Stichwort, in welche Richtung die Profilierung gehen soll. In Burg gibt es bereits eine Europa-Sekundarschule, die Clausewitz-Schule.

Die kleinste Burger Grundschule ist die evangelische Grundschule. Während die 13 Schulanfänger am Sonnabend in der Schule begrüßt werden, starten die Schüler der zweiten bis vierten Klasse am Donnerstag um 8 Uhr mit einem Gottesdienst, der in der St. Nicolaikirche stattfindet, in das neue Schuljahr. "Die neue erste Klasse übernimmt Uta Conrady, die wir als neue Lehrerin in unserer evangelischen Grundschule begrüßen können", so Superintendentin Ute Mertens.