In der Heyrothsberger Feuerwehr ist kürzlich die Rauchmelder-Aktion, die die Wehr gemeinsam mit der Öffentlichen Versicherung Sachsen-Anhalt (ÖSA) führt, fortgesetzt worden. Die ÖSA spendierte für die jüngste Heyrothsbergerin einen Rauchmelder und andere kleine Geschenke.

Heyrothsberge l Wie wichtig diese kleinen weißen Dinger sind, die an die Zimmerdecken gehören, weiß der Pappi der kleinen Emma ganz genau. Dennis Fischer ist selbst freiwilliger Feuerwehrmann. "Natürlich haben wir zu Hause Rauchwarngeräte. Aber das Kinderzimmer habe ich absichtlich ausgespart. Ich wusste ja, dass uns die ÖSA einen spendiert."

Den überreichte dann auch ÖSA-Bezirksdirektor Frank Meyer mit herzlichen Glückwünschen an Mutti Maria Woszczyk zur Geburt der Tochter. Die kleine Emma hatte am 31. Oktober das Licht dieser Welt erblickt.

Dass die Eltern alles tun, damit das Baby geborgen und in Sicherheit aufwächst, davon konnte man sich bei der Übergabe augenscheinlich überzeugen. Der stolze Vater hielt das Baby so sicher und warm, dass das kleine Mädchen bei dem kurzen feierlichen Übergabeakt nicht einmal wach wurde.

Ihre Glückwünsche überbrachten den Eltern auch Gerätewart Frank Joneck im Auftrage von Wehrleiter Heino Riethmüller sowie Wolfgang Selk, der als Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr der glücklichen, jungen Familie ein kleines Geschenk mitgebracht hatten.

Neben dem Rauchmelder, so Meyer, sei ein so genannter Kinder-Finder von ganz besonderer Wichtigkeit. Das ist ein reflektierender Aufkleber, der von außen an die Tür zum Kinderzimmer angebracht wird. Und zwar in einer unteren Ecke. Kommt es - was keiner will - doch mal zum Fall der Fälle, dann finden die Löschtrupps, die sich wegen er Rauschentwicklung geduckt vorwärts bewegen, das Zimmer der Kinder mit dem Lichtschein ihrer Helme am schnellsten.

Von der Wirksamkeit der Rauchmelder überzeugt, hatten die Heyrothsberger Kameraden vor zwei Jahren die Aktion gestartet, an jeden Neubürger im Ort mit der ÖSA ein solches Gerät zu übergeben, und wenn gewünscht, auch zu montieren. Zusammen mit der Versicherung wird nun geprüft, ob sich dieses löbliche Vorhaben auf die gesamte Gemeinde Biederitz ausdehnen lässt. ÖSA-Chef Frank Meyer: "Wir sind auf jeden fall mit dabei."