Möckern l Seit Montag ist der Bauhof der Stadt Möckern wieder im Winterdienst tätig. Die Mitarbeiter beginnen ihre Arbeiten etwa um 5 Uhr morgens bis etwa 14 Uhr. Dem geht eine Kontrollfahrt der verantwortlichen Mitarbeiter voraus, erklärt der Möckeraner Bauhofleiter Torsten Quandt: "Damit wird ein Einsatz festgelegt. Im Räum- und Streuplan ist für jedes Fahrzeug das Einsatzgebiet in den Kategorien eins bis drei festgelegt."

Die Mitarbeiter sind mit zwei Multicars, zwei Fumo, einem Unimog sowie zwei Traktoren unterwegs, die mit einem Räumschild und einem Streuer ausgerüstet sind.

"Im Nord-Ost Bereich sind zwei Fumo eingesetzt. Im Bereich Süd werden ein Multicar und ein Traktor eingesetzt. Im Bereich West sind ein Unimog, ein Multicar und ein Traktor unterwegs", führt Torsten Quandt das weitere Vorgehen des Winterdienstes aus. "Die genannten Bereiche werden für die kommunalen Bereiche sowie Bushaltestellen jeweils mit einem Transporter unterstützt, um so auch hier der Räumpflicht nachzukommen." Zusätzlich bedient sich die Stadt dreier Fremdfirmen, die den Winterdienst gewährleisten.

Winterdienst ist ähnlich wie Feuerwehraufgabe

Für Quandt, der auch Stadtwehrleiter der freiwilligen Feuerwehren in der Einheitsgemeinde Möckern ist, hat der Winterdienst durchaus den Charakter einer Feuerwehraufgabe: "Notwendigkeit, Zeitpunkt und Umfang der Einsätze lassen sich nicht oder nur bedingt voraussehen. Wenn aber ein Einsatz erforderlich ist, so muss er schnell und reibungslos funktionieren", zitiert er aus den Grundsätzen des Winterdienstes.

Dabei stehe der Winterdienst ständig im Blickfeld der öffentlichen Kritik - sei es im Hinblick auf seine Schnelligkeit oder in Bezug auf die Streustoffanwendung. So werde einerseits gefordert, dass schnell die Verkehrssicherheit auf den Straßen hergestellt wird, aber andererseits sei auch geboten, die Umwelt nicht mit aggressiven Streusalzen zu sehr zu belasten.

Für die Zeit des Winterdienstes können nicht alle üblichen Aufgaben des Bauhofes durchgeführt werden, was im doppelten Sinne der Witterung zuzuschreiben ist. Die Fahrzeuge sind jetzt alle auf Winterdiensttechnik umgebaut.