Neben Goethepark, Weinberg und Ihlegärten wird der Flickschupark eines der vier Areale der Landesgartenschau 2018 in Burg sein. Der Laga-Ausschuss des Stadtrates hat jetzt die Entwurfsplanung für den Flickschupark bestätigt.

Burg l Die Burger werden ihren Flickschupark auch nach der Umgestaltung für die Landesgartenschau wiedererkennen. Natürlich werden die beeindruckende Platanen-Allee und der bei Menschen und Wasservögeln beliebte Teich erhalten bleiben.

Die geplanten Investitionen in Höhe von etwa 2,7 Millionen Euro sollen aber dafür sorgen, dass der über vier Hektar große Flickschupark während der sechsmonatigen Laga und natürlich darüber hinaus mehr als bisher ein naturnahes Erlebnisareal vor allem für Familien mit Kindern wird. Aber auch Radfahrer, Wanderer und Jogger sind wie bisher in den Flickschupark eingeladen.

Augenfälligste Neuerung soll ein Spiel- und Rodelhügel sein. Dort sind Tunnelrutschen, Kletterseile, Wasserspielplatz, Wippen, Holzspielelemente... vorgesehen. Verändern soll sich der Uferbereich des Teiches. Das nördliche Ufer wird "architektonisch", unter anderem mit Steg und Sitzstufen, gestaltet. Das südliche Ufer soll "landschaftlich" gestaltet werden. Die Planungen sehen unter anderem eine "Gründelzone" für Wasservögel gegenüber der Insel, ein Schwanenhaus und eine Futterstelle vor.

Die Diskussion der Ausschussmitglieder drehte sich vor allem um den Erhalt möglichst vieler Park-Bäume. Vor notwendigen Baumfällungen soll es auf jeden Fall "Einzelprüfungen" geben, ließen die Stadträte ins Protokoll schreiben. Nun ist geregelt, dass die erforderlichen Baumfällungen auf der Grundlage des Baumschutzgutachtens, der denkmalrechtlichen Rahmenplanung und der Vorortbesichtigung im Laga-Ausschuss abzustimmen und abschließend zu genehmigen sind.

Wie auch die "Ihlegärten" soll das Laga-Areal "Flickschupark" durch seine Lage direkt am Wasser (Ihle und Teich) bei den Laga-Besuchern punkten und das Erlebnis einer Flusslandschaft vermitteln, die sich, außerhalb des Laga-Gebietes, hinter der B 1 noch fortsetzt.

Der Burger Flickschupark geht wie der Goethepark auf eine Stiftung von Albertine Flickschu zurück und wurde zwischen 1913 und 1921 nach Plänen des Architekten Hans Schmidt gestaltet.

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