Zwei Bewerber für das Möckeraner Bürgermeisteramt hat Stadtwahlleiter Holger Maier am Donnerstag im Wahlausschuss zur anstehenden Bürgermeisterwahl auflisten können. Der Ausschuss hat beide Kandidaten zur Wahl zugelassen.

Möckern l Das öffentliche Interesse an der Veranstaltung war gering: Nur die beiden Amtsbewerber waren in das Foyer der Stadthalle gekommen, davon war der Amtsinhaber Frank von Holly in Begleitung seiner Familie erschienen.

Bernd Wünschmann, Kandidat der Wählergemeinschaft Fläming und Ortsbürgermeister von Loburg, hatte seine Bewerbungsunterlagen am 30. Januar eingereicht. Frank von Holly-Ponientzietz, der für die CDU kandidiert, legte seine Unterlagen am 17. Februar vor.

Der Wahlausschuss, bestehend aus ehrenamtlichen Bürgern der Stadt, hatte am Donnerstagabend die Aufgabe, die Kandidaturen zu prüfen. Eine Vorprüfung hatte zu diesem Zeitpunkt schon der Stadtwahlleiter Holger Maier vorgenommen: "Die Formalitäten werden alle erfüllt, die Wählbarkeit ist bei beiden Bewerbern gegeben."

Unterstützungsunterschriften hatte keiner der beiden Bewerber einreichen müssen. Denn beide sind Kandidaten von Parteien, die im aktuellen Stadtrat vertreten sind, lautet die Begründung. Der Amtsinhaber muss ohnehin keine solchen Unterstützungsunterschriften vorweisen.

Der Wahlausschuss stimmte in beiden Fällen einstimmig mit Ja und erteilte somit beiden Bewerbern die Zulassung zur Bürgermeisterwahl.

Wenngleich es erst vor relativ kurzer Zeit einen Wahlausschuss für die vergangenen Kommunalwahlen gegeben habe, hatte Stadtwahlleiter Holger Maier den Ausschuss sicherheitshalber neu gebildet: "Es gab zwischendurch Gesetzzesänderungen, da erschien die Neubildung sinnvoll." Dennoch sind viele altbekannte Gesichter in dem Ausschuss zu finden.

Inzwischen steht die konkrete Zahl der derzeit wahlberechtigten Bürger in der Einheitsgemeinde fest: Insgesamt 11 674 Bürger dürfen am Wahlsonntag, dem 22. März, ihr Kreuz für einen der beiden Kandidaten machen. Nur geringfügig kann sich die Zahl noch ändern. Wahlberechtigt ist, wer am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat und seit mindestens sechs Monaten seinen festen Wohnsitz in der Einheitsgemeinde hat.

Stadtwahlleiter Maier geht davon aus, dass etwa 1000 Wahlberechtigte die Briefwahl in Anspruch nehmen werden.