Braunschweig/Burg (dpa) l Ein Fleischhändler aus Burg muss sich seit Dienstag wegen des Verkaufs von Gammelfleisch vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Die Anklage wirft dem Mann vor, Abfälle von fleischverarbeitenden Betrieben zur Entsorgung abgeholt zu haben. Tatsächlich soll er Teile der Abfälle aussortiert, mit anderem Fleisch gemischt und weiterverkauft haben. Angeklagt sind auch vier Verantwortliche eines Braunschweiger Unternehmens. Zwischen 2009 und 2011 sollen in 400 Fällen Fleischteile an Abnehmer im In- und Ausland verkauft worden sein, die nicht für Lebensmittel zugelassen waren. Das Gericht plant mit zehn Prozesstagen.