Genthin (sts) l Das Genthiner Kreismuseum war am Internationalen Museumstag Ort für die Auftaktveranstaltung der Museums-Aktion "Bismarck trifft...", die die Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen und der Museumsverband Sachsen-Anhalt initiiert haben. Große bunte Buchstaben, aufgezogen an einer Leine, die am Zaun des Museums befestigt war, fielen sofort ins Auge und verfehlten ihre Wirkung nicht. Sie machten neugierig auf den Internationalen Museumstag. Diesen Anlass würdigten neben dem kleinen Team um Museumsleiterin Antonia Beran, Mitglieder des Fördervereins Genthiner Stadtgeschichte, die Gruppe Anno dazumal und auch überregionale Prominenz mit ihrer Anwesenheit. Dr. Andrea Hopp, Leiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen, und Susanne Kopp-Sievers, Geschäftsführerin des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt, nutzten den Internationalen Museumstag, um im Genthiner Museum den Auftakt für die landesweite Museums-Aktion "Bismarck trifft ..." zu geben, die den 200. Geburtstag des Eisernen Kanzlers im Fokus hat. Dr. Andrea Hopp machte vor den Besuchern deutlich, dass Bismarck eine politische Schlüsselfigur der deutschen und europäischen Geschichte sei, die eine differenzierte Auseinandersetzung auch heute noch notwendig mache. Symbolisch für die Aktion führte Dr. Andrea Hopp eine kleine Bismarck-Büste im Gepäck, die sie Antonia Beran nach einer kurzen Begrüßung übergab.