Die Innenstadt als Automeile: Burg erlebte am Sonnabend den zehnten Autofrühling mit allem was dazugehört zwischen Mode und Motoren, von Hüpfburg bis Hubraum. Mehr als 1000 Besucher wollten sich das bunte PS-Spektakel nicht entgehen lassen.

Burg. Autoreifen, Autoscheiben, Autositze, Autofahrspaß: Die Burger Innenstadt bot alles was das Autofahrerherz begehrt. 15 hiesige Autohäuser, mehrere Zubehör-Anbieter und ein Motorradhaus hatten jede Menge Innovation und Information aus den Kofferräumen ihrer Boliden gezaubert. "Mehr als 80 verschiedene Modelle sind zu sehen und zu erleben", sagte Vize-Bürgermeister Jens Vogler bei der Eröffnung.

"Mein alter Kleinwagen muss im September zum TÜV und ich weiß nicht, ob er nochmal durchkommt. Von daher ist dies eine gute Gelegenheit, sich nach einem neuen Modell umzuschauen", sagte Olaf Breitenbach (37) aus der Kreisstadt. Sohnemann Nick hatte indes schon seinen Favoriten gesichtet: "Schau mal Papi, der rote Flitzer dort ist richtig cool."

Zu den Publikums-Magneten zählte der Magdalenenplatz mit dem großen Show-Truck. Zu sehen gab es hier zunächst eine knackige Modenschau, ehe die Instrumentalisten des Sax\'n Anhalt Orchesters für musikalische Frühschoppen-Stimmung sorgten. In der frischen Vormittags-Luft vermischten sich die Düfte von Bratwürsten und Pilzpfannen mit den Botenstoffen von Bienenstich-Kuchen und Softeis.

Vater schaut, Sohnemann hüpft

Diverse Gewinnspiele gab es für Groß und Klein entlang der Automeile zwischen Eiscafé und Gummersbacher Platz direkt am Showtruck oder an den Ständen einiger Anbieter. Dazwischen boten die ansässigen Händler ihre Frühlingsmode zwischen Filzpantoffeln und Fitness-Shirts.

Örtliche Vereine und Institutionen bilden die ideale Ergänzung des ansonsten motorlastigen Messetreibens. Unter anderem präsentierte sich die Burger Rolandmühle mit einer Schmink- und Bastelstraße. Der Kinder- und Jugendring kam wie so oft mit Hüpfburg und Rutsche. "Während unser Jüngster hier ausgelassen toben kann, schaut sich sein Vater ganz in Ruhe seinen Autofavorit an", erzählte Daniela Kober, die mit ihrer Familie aus Tangermünde gekommen war, um nachmittags in Magdeburg den Tag beim Shopping ausklingen lassen wollte.

 

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