• 23. Juli 2014


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Anika Kirchhoff erfasst und bewertet gesamtes kommunales Anlagevermögen


Ein neuer Job dank Doppik

02.03.2013 02:15 Uhr |


Von Conny Kaiser


Marina Krüger, Personalverantwortliche der Stadt Kalbe (links), mit der neuen Mitarbeiterin für den Bereich Doppik, Anika Kirchhoff

Marina Krüger, Personalverantwortliche der Stadt Kalbe (links), mit der neuen Mitarbeiterin für den Bereich Doppik, Anika Kirchhoff Marina Krüger, Personalverantwortliche der Stadt Kalbe (links), mit der neuen Mitarbeiterin für den Bereich Doppik, Anika Kirchhoff

Doppik: Hinter diesem kurzen Wort versteckt sich ein ungeheurer Aufwand, nämlich die doppelte Buchführung. Um alle Anforderungen, die damit verbunden sind, bis 2014 zu schaffen, hat die Stadt Kalbe eine neue Mitarbeiterin eingestellt.

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Kalbe l Anika Kirchhoff sitzt in einem kleinen Büro unter dem Dach des Kalbenser Rathauses. Hinter ihr stehen unzählige Aktenordner. Sie alle, aber nicht nur sie, wollen durchforstet werden. Denn die junge Frau ist seit gestern damit beschäftigt, sämtliche Grundstücke, Gebäude, Straßen und Wege, die der Einheitsgemeinde Stadt Kalbe gehören, zu erfassen und zu bewerten. Dafür ist sie extra eingestellt worden.

Und der Aufwand ist gesetzlich gefordert, wie die Personalverantwortliche, Marina Krüger, erläutert. Denn er erfolgt im Zuge der Doppik-Einführung. Hinter dem Begriff Doppik verbirgt sich die doppelte Buchführung, die eigentlich schon in diesem Jahr umgesetzt werden sollte. Doch hat die Stadt eine Fristverlängerung bis 2014 beantragt - und auch bewilligt bekommen.

"Neben unserer eigentlichen Arbeit ist das alles nicht zu schaffen", sagt Krüger. Deshalb seien sie und ihre Kollegen froh, dass die Stadt ein Verwaltungshilfeprogramm des Landes in Anspruch nehmen könne. Die Stelle von Anika Kirchhoff, die 30 Wochenarbeitsstunden umfasse, werde zu 100 Prozent gefördert. Allerdings sei sie bis zum 31.Dezember 2013 befristet. Und nicht nur Marina Krüger hegt berechtigte Zweifel, dass bis dahin alles restlos geschafft ist.

Anika Kirchhoff muss sich mit jeder einzelnen, kommunalen Immobilie in den 37Orten der Einheitsgemeinde genau befassen. Als Arbeitsgrundlage dienen ihr sowohl eine Landesrichtlinie als auch eine von der Stadt Kalbe erstellte Richtlinie zur Aufstellung der Doppik-Eröffnungs- bilanz.

Wie Fachfrau Marina Krüger erläutert, sei in der öffentlichen Verwaltung bislang die sogenannte kameralistische Buchführung gang und gäbe gewesen. Und diese habe die Erfassung und vor allem Bewertung des kompletten Anlagevermögens nicht in diesem Umfang gefordert. Nun aber müsse auch noch einmal nachträglich geprüft werden, wie viele Fördermittel-Euro wo zum Einsatz gekommen seien. Und das bedeute auch jede Menge Archivarbeit.

Nur gut, dass Anika Kirchhoff nicht ganz unerfahren ist. Die 21-Jährige hatte bereits als Schülerin ein Praktikum in der Stadtverwaltung Kalbe gemacht und dann im Zuge ihres Studiums an der Hochschule Harz weitere Praktika im Kalbenser Rathaus absolviert. Inzwischen darf sie sich Verwaltungsökonomin nennen und freut sich auf ihre erste berufliche Aufgabe - auch wenn diese eine sehr große Herausforderung darstellt. Marina Krüger und mit ihr auch Bürgermeister Karsten Ruth sind aber überzeugt, dass die junge Kalbenserin alles gut meistern wird.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2013-03-02 02:15:51
Letzte Änderung am 2013-03-02 02:15:51

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Sicher sollte der Gartenverein und die Stadt ihre Informationspolitik überdenken. Doch ganz so wie der Gartenpächter Moser die Situation mit "enteignet" und Weiterverkaufsverbot beschreibt, ist sie ja nun nicht. Schließlich gehörte die Gartenfläche den Gärtner nicht und war nur von der Stadt gegen einen Pachtzins gepachtet. Bei den genannten Summen geht es ja nur um das Invetar, dass die Pächter auf die Parzelle gestellt haben und für das sie vielleicht von einem Nachnutzer gerne Abstand hätten. Zu einen haben die Gartenfreunde dieses auch Jahre lang nutzen können und zum anderen hindert sie niemand daran, dieses bei Aufgabe an jemanden zu veräußern, der es abbaut und zu einer anderen Gartenanlage mitnimmt. Selbstabholer finden sich da sicher für die verschiedensten Dinge, von Gartenmöbeln über Gehwegplatten. Und umso besser, wen n der Rückbau so stattfindet. Erspart es doch Abriss- und Entsorgungkosten für die Allgemeinheit und verringert auch die eventuell umzulegenden Kosten für die ehemaligen Pächter.

von Steffmeyer am 23.07.2014, 09:47 Uhr

Da haben welche ganz schön Langeweile. Die Sesamstraße ist für Kinder gemacht und soll lustig und gleichzeitig und etwas lehrreich sein. Laßt doch die Puppen so sein, wie sie schon seit jahrzehnten gesehen wurden. das sind alles nette Kumpels.Als nächstes werden die Muppetts auseinandergepflückt, ob ein Frosch tatsächlich ein Schwein heiraten kann. Leute, haben die Leute keine anderen Sorgen?

von Orchidee55 am 23.07.2014, 08:29 Uhr

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