Letzlingen l Mit 17 Erstklässlern rechnet Letzlingens Schulleiterin Silvia Lehmann in diesem Jahr, viele davon kamen gestern mit Erzieherin Ariane Herwig in die Schule, um mit Lehmann zu singen und erste Übungen machen. Damit wird die Schülerzahl der Grundschule auch recht stabil bleiben, denn 15 Viertklässler verlassen die Einrichtung, um in weiterführende Schulen zu gehen. Ab 1. August muss eine Grundschule in dünn besiedelten Gebieten mindestens 52 Kinder haben, in Letzlingen sind es nach aktuellem Stand dann 64.

Nicht so gut ist die Perspektive für 2015. Nach aktuellen Zahlen seien es zehn Kinder, die dann in die erste Klasse nach Letzlingen eingeschult werden, sagte Lehmann. Damit würden nicht die neuesten Vorgaben für eine Anfangsklasse erreicht werden, unabhängig davon, dass die Schülerzahl größer als die geforderte von 52 ist. In dünn besiedelten Regionen könnten es bald mindestens 13 Schüler sein, die in die erste Klasse eingeschult werden müssen, damit eine Grundschule Bestand hat.

Allerdings könnte sich diese Zahl in Letzlingen noch reduzieren, wenn Kinder an der evangelischen Grundschule in Gardelegen angemeldet werden. Für die Einschulung 2014 betrifft dies bislang zwei Kinder, die zwar zum Schuleinzugsbereich Letzlingen gehören, aber dort nicht die Grundschule besuchen werden.

Mit einem fröhlichen Lied begann gestern Vormittag die Lernstunde für die 16 Mädchen und Jungen in der Schule. "Schön, dass ihr heute so viele seid", freute sich Lehmann.

Als erstes übten die Kita-Kinder, wie man sich richtig begrüßt: mit einem Guten-Morgen-Gruß mit der rechten Hand und dem Blick in die Augen seines Gegenübers. Lehmann: "Das hat doch schon prima geklappt." Danach durften sich die Kinder an die Schultische setzen. Nach dem Schulbesuch gingen die angehenden Schulanfänger, die am Morgen noch für Ortsbürgermeisterin Regina Lessing nachträglich zum Geburtstag gesungen hatten, zurück in die Kita Heideblümchen. Jede Woche wird Lehmann nun die Schulanfänger besuchen.

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