Gardelegen (dly) l "Wir sind uns im Grunde einig" - Mit diesen Worten fasste Bürgermeister Konrad Fuchs ein zweistündiges Gespräch mit Vertretern der Gedenkstättenstiftung des Landes Sachsen-Anhalt zusammen. Die Zusammenkunft fand am vergangenen Donnerstag in Magdeburg statt. Dabei ging es um die künftige Zusammenarbeit. Wie berichtet, hatte der Stiftungsrat im Februar einstimmig beschlossen, dass die Mahn- und Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe in die Landesgedenkstättenstiftung übernommen wird. Jetzt steht nur noch die abschließende Entscheidung der Landesregierung aus. Stimmt diese zu, soll der Trägerwechsel zum 1. Januar 2015 erfolgen. Doch schon vorher soll einiges passieren. Auch darum ging es während des Gespräches in Magdeburg. "Die Verträge sind in Arbeit", sagte Fuchs.

Bis 2017 sollen rund 3,1 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt ausgegeben werden, unter anderem für ein Besucher- und Dokumentationszentrum, zu dem eine Dauerausstellung gehören soll. Die Vorbereitungen dafür könnten schon vor dem Trägerwechsel starten, denn Stiftung und Hansestadt Gardelegen sind sich im Wesentlichen einig. Zum Beispiel könnten die Planungen für das Zentrum beginnen und bereits die Stelle eines kommissarischen Leiters oder einer kommissarischen Leiterin ausgeschrieben werden, damit er oder sie den Bau begleiten und mit der konzeptionellen Arbeit beginnen könne.