Die Stadt Gardelegen, in ihrer neuen Form seit Januar dieses Jahres flächenmäßig die drittgrößte Stadt Deutschlands, hat 24 000 Einwohner. Das geht aus der neuen Statistik des Einwohnermeldeamtes hervor. Zu den 14 296 Einwohnern, die Gardelegen nach den vorangegangenen Einwohnern schon hatte, kamen mit den 18 Gemeinden der VG Südliche Altmark noch einmal 9704 Einwohner hinzu. Der Abwärtstrend der Vorjahre setzt sich weiter fort.

Gardelegen. Auch im vergangenen Jahr hat die Region Einwohner verloren – allerdings erheblich weniger als noch im Jahr 2009. Damals sank die Einwohnerzahl der Region, die nun die Stadt Gardelegen ist, von 24 562 auf 24 203, ein Minus von 359 (-1,46 Prozent). Im vergangenen Jahr sank die Einwohnerzahl lediglich um 203 auf nunmehr 24 000. Die Stadt Gardelegen verlor im vergangenen Jahr nur 48 Einwohner (minus 0,46 Prozent) und lag damit deutlich besser lag als der Schnitt (-0,84 Prozent).

Andernorts sieht die Lage deutlich schlechter aus. Gemeinden wie Jeseritz und Kassieck büßten kräftig ein. Beide Orte verloren jeweils 18 Einwohner. Für Kassieck, das zum Jahresende noch 182 Einwohner hatte, bedeutet das einen Rückgang der Einwohnerzahl um neun Prozent.

Letzlingen mit seinem Ortsteil Theerhütte verlor 20 Einwohner. Das macht aber bei der Einwohnerzahl von immer noch 1534 nur einen Rückgang von 1,29 Prozent aus, der aber dennoch über dem Durchschnittswert der Region liegt. Jävenitz, nach Gardelegen (10 347 Einwohner), Mieste (2084, Wernitz 112) und Letzlingen viertgrößte Ortschaft der Region, verlor im vergangenen Jahr lediglich vier Einwohner und hat nun noch 1000 Bürger. 116 wohnen im Ortsteil Trüstedt.

Es gab aber auch Zuwächse. Ipse freut sich über zwei Einwohner mehr, sechs Bürger mehr wohnen in Laatzke. Auch in Jeggau, Miesterhorst, Potzehne, Roxförde, Wannefeld, Weteritz, Wiepke und Zienau erhöhte sich die Einwohnerzahl.

Das aber konnte den Negativtrend nicht stoppen, sondern nur mindern.