Künftig können sich die Hortkinder noch besser musikalisch betätigen. Der Hort bekam eine elektrische Orgel geschenkt. Damit sollen Keyboard- und Klavierschüler während der Hortzeit üben können und alle anderen Lust auf ein Instrument bekommen und Spaß an Musik haben.

Kalbe. Pizzeriainhaber Walter Hodek hat ein Herz für die Hortkinder. Während er sonst zum Kindertag Eis und in den Sommerferien Pizza spendiert, transportierte er gestern eine Grundlage für die musikalische Entwicklung der Kinder in den Hort. In Absprache mit der Hortleitung und der Stadt übergab er eine elektrische Orgel. Sie stammt aus der Auflösung eines Betriebskindergartens. Gegen eine Spende habe er sie erhalten und gedacht, dass sie dem Kalbenser Hort noch nützlich sein könnte.

"Wir freuen uns natürlich sehr darüber", sagte Hortleiterin Christina Schulenburg, und auch Bürgermeister Karsten Ruth dankte Hodek für das Instrument. Damit lasse sich das pädagogische Profil des Hortes erweitern, so der Bürgermeister. Die Kinder dankten dem Spender dann auch musikalisch. Sie sangen zwei Lieder. Außerdem übergaben sie eine große selbstgebastelte Blüte. Die neunjährige Luisa Meyer, die an der Musikschule Klavierunterricht hat, probierte das Instrument aus, und sie entlockte ihm einige Töne. In nächster Zeit wollen sich die Erzieherinnen damit näher vertraut machen, so dass die Kinder die Orgel nutzen können. Auch eine passende Sitzgelegenheit und Notenhefte gehören zu der Spende von Walter Hodek. Er habe die Orgel stimmen und überholen lassen, sagte er.

Die ehemalige Erzieherin Erika Kautz, die einmal monatlich mit den Kindern Sport und Popgymnastik macht, soll dafür gewonnen werden, die Jungen und Mädchen an das Instrument heranzuführen und vielleicht einige dafür zu gewinnen, auf ihm spielen zu lernen, sagte die Hortleiterin.

Die Erzieherinnen bekommen auch weitere ehrenamtliche Unterstützung bei der Betreuung der Hortkinder. Die ehemalige Kindergärtnerin Ingrid Pehlke kommt einmal im Monat in den Hort, um mit den Kindern zu basteln. Die Einrichtung ist so gut ausgelastet wie lange nicht. 85 Jungen und Mädchen werden betreut. Der Bürgermeister lobte am Rande, das Engagement der Erzieherinnen, auch was die Ausgestaltung der Räume anbelangt,