Gardelegen (ako) l "Eigentlich hatten wir bei der Feuerwehr bereits angemeldet, dass sie unsere Reit-und Turnierplätze bei zu starker Staubentwicklung mit Wasser abspritzen", sagte Carolin Stekla, Mitglied im Reit- und Fahrverein Gardelegen, gestern Nachmittag am Rand des Dressurplatzes. Doch was in den Vorjahren durchaus schon mal nötig war, ist in dieser Woche in das Gegenteil verkehrt worden. Um das große Reit- und Springturnier am kommenden Wochenende abzusichern, wurden die Kameraden der Feuerwehr gerufen, um stehendes Wasser vom Dressurplatz sowie auch vom Abreiteplatz abzusaugen. "Wir wollen hier ja keine Seepferdchen haben" und "die Feuerwehr hilft uns hier richtig aus der Patsche", nahmen es Carolin Stekla und Manuela Klabis mit Humor. Mit Spaten und Steinen formten die Feuerwehrmänner Löcher in den verschlammten Boden, hängten Absaugglocken hinein und pumpten die Wassermengen auf freies Gelände. Zuversichtlich zeigte sich Turnierleiter Michael Hietel. "Wir werden Tag und Nacht arbeiten, um das Gelände turniergerecht herzurichten. Nur so stark regnen sollte es nicht noch einmal."

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