Gardelegen (dly) l In zwei Gardeleger Geschäften haben unbekannte Frauen am vergangenen Sonnabend innerhalb weniger Minuten mit gefälschten 50-Euro-Scheinen bezahlt. Kurz nach 8.30 Uhr erschienen zwei Frauen in einem Ladengeschäft an der Straße Vor dem Salzwedeler Tor 8. Sie kauften Ware in geringfügigem Wert und bezahlten mit einem 50-Euro-Schein.

Eine der Frauen wird von Zeugen als zirka 50 Jahre alt und 1,60 bis 1,65 Meter groß beschrieben. Sie hat dunkle Haare und trug einen schwarzen langen Rock. Die zweite Person ist etwa 20 bis 25 Jahre alt, zirka 1,65 Meter groß und hat ebenfalls schwarze Haare. Sie war mit tarnfarbener Hose bekleidet und trug einen Kopfschmuck (Haarnetz). Die beiden südländisch aussehenden Frauen konnten ausreichend deutsch sprechen, teilte die Polizei mit.

Gegen 9.10 Uhr betraten ebenfalls zwei Frauen ein Geschäft an der Straße Vor dem Salzwedeler Tor 14. Auch diese erwarben nur Waren mit einem geringen Preis. Erneut wurde mit einem 50-Euro-Schein bezahlt. Eine der Frauen ist zirka 50 bis 55 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß und hat dunkle Haare. Sie war mit einem dunklen langen Rock und einem karierten Kopftuch bekleidet. Die zweite Frau wird als etwa 25-Jährige mit einer Größe von zirka 1,70 Meter beschrieben. Sie hatte eine schwarze Mütze mit Bommel auf.

Vorsicht ist immer geboten

Die Polizei weist aus diesem Anlass noch einmal darauf hin, dass immer Vorsicht geboten ist, wenn unbekannte Kunden einen geringen Kaufwert mit einem deutlich größeren Geldschein begleichen wollen. Nützlich sei es immer, einige Sicherheitsmerkmale zu kennen und diese Kenntnisse bei Verdacht abrufen zu können. Da Fälscher inzwischen versuchen, mehr als ein Sicherheitsmerkmal zu fälschen, sollten auch mehrere Merkmale überprüft werden. Dazu gehören die Papierfestigkeit (Steifigkeit), die Färbung des Geldscheines (Farbverlauf), das Hologramm, Kipptest (Farbwechsel), der Sicherheitsfaden oder die fühlbaren Schriftzüge.

Zeugenhinweise nimmt das Revierkommissariat Gardelegen, Telefon 03907/7240, entgegen.