Die Kalbenser Kleingartensparte "Am Teufelsweg" hat in diesem Jahr in ihrer Größenordnung den zweiten Platz bei der Aktion "Den besten Gärten auf der Spur" errungen. Das und mehr konnte Vorsitzender Günter Pusch am Sonnabend beim traditionellen Vereinsfest verkünden.

Kalbe l "Es ist die beste Platzierung, die wir bisher erreicht haben", freute sich Günter Pusch am Sonnabend. Der Vorsitzende der Kalbenser Kleingartensparte "Am Teufelsweg" konnte den Mitgliedern mitteilen, dass die heimische Sparte in diesem Jahr als Zweitbester von 16 Kleingartenvereinen (bis 49 Gärten) bewertet worden ist. Bei dem Wettbewerb "Den besten Gärten auf der Spur" handelt es sich um eine Gemeinschaftsaktion der Volksstimme und des altmärkischen Bezirksverbandes der Gartenfreunde. Er wurde bereits zum 19. Mal ausgetragen.

Pusch nutzte das traditionelle Spartenfest aber auch, um auf andere Neuerungen im Vereinsleben aufmerksam zu machen. So sind die Gebühren für die Bereitstellung von Elektroenergie wegen der höheren Stromkosten und aufgrund von Stromverlusten - allein 2013 lagen diese bei insgesamt 1279 Kilowattstunden - angehoben worden. Dem liegt eine Vorstandsentscheidung vom 16. Juli zugrunde. Pusch erklärte, dass nach Überprüfung aller Zwischenzähler eventuell ein Umtausch des einen oder anderen Gerätes notwendig werde.

Zudem ließ der Vorsitzende die Mitglieder über eine Änderung der Ruhezeiten abstimmen. So wurde festgelegt, dass diese von Anfang Mai bis Ende September an allen Wochentagen zwischen 13 und 15 Uhr sowie ganzjährig an Sonn- und Feiertagen gelten. Von Oktober bis Ende April kann an Werktagen künftig auch von 13 bis 15 Uhr mit motorbetriebenen Geräten gearbeitet werden, da es schon früh dunkel wird.

Die Kleingartensparte "Am Teufelsweg", die zu 100 Prozent belegt ist, zählt zwar weniger als 50 Pachtgärten, aber mehr als 70 Parzellen, das heißt, dass einige Gartenfreunde mehrere Flächen bewirtschaften. Aktuell gibt es 52 Mitglieder. Und sie alle müssen laut Satzung fünf Stunden pro Jahr an gemeinnütziger Arbeit leisten - oder aber eine Art Strafgebühr entrichten. Manche Mitglieder machen aber mehr, als sie müssten. Zu ihnen gehören Manfred Schlossmann, Udo Albrecht, Ralf Blumreiter, Wolfgang Lemme und Rolf Lubasch, die am Sonnabend von Günter Pusch mit einem Präsent geehrt wurden.

Hinterher wurde bei Kaffee und Kuchen sowie später auch bei Gegrilltem gefeiert.