Kalbe (cn) l Was die Zukunft des Gerätehauses der Stützpunktwehr Kalbe anbelangt, soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, die sich sowohl aus Vertretern der Wehr als auch aus Vertretern der Stadtverwaltung zusammensetzen soll. Sie soll anhand des Ist-Zustandes einen Maßnahmekatalog erarbeiten, der dann in den nächsten Jahren abgearbeitet werden soll. Diese Festlegung hat Einheitsgemeinde-Bürgermeister Karsten Ruth getroffen, nachdem Ortswehrleiter Ramon Rulff während der jüngsten Sitzung des Kalbenser Ortschaftsrates noch einmal die baulichen Probleme des Gerätehauses aufgezeigt und mangelnde fachliche Unterstützung für die Kameraden beklagt hatte (Volksstimme berichtete).

Erstes Treffen noch 2014

Wie der Bürgermeister gestern informierte, solle sich die Arbeitsgruppe noch in diesem Jahr erstmals treffen und eine Analyse vornehmen. Das Ganze solle auch vor dem Hintergrund geschehen, dass im Jahr 2022 die Anschaffung eines neuen Drehleiterfahrzeuges geplant sei, für dessen Unterbringung es derzeit aber noch keine räumlichen Kapazitäten gäbe. Zudem würde es dazu, so Ruth weiter, auch unterschiedliche Vorstellungen geben. Während die einen die Anhebung des jetzigen Garagendaches favorisieren würden, seien andere der Meinung, eine neue Leichtbauhalle auf dem Gerätehaushof sei günstiger. Auch darüber müsse sich die Gruppe unterhalten.

Für Ortswehrleiter Rulff kommt es allerdings erst einmal darauf an, dass so schnell wie möglich die drängendsten baulichen Probleme behoben werden. Zu ihnen gehört der rutschige Fußboden in der Umkleide ebenso wie das Fehlen von Waschgelegenheiten im Einsatzobjekt. Dieses benötigt zudem ein modernes Schließsystem. Denn aktuell braucht es für die Türen des Gerätehauses 15 verschiedene Schlüssel.