Das Friedenslicht aus Bethlehem ist bereits Anfang der Woche in Gardelegen angekommen. Vorher legte es einen langen Weg zurück. Die vorletzte Station war Sangershausen.

Altmark/Sangerhausen l Pfadfinderstämme aus Salzwedel, Mieste und Estedt (wir berichteten) haben am 3. Adventswochenende beim Ökumenischen Aussendungsgottesdienst in Sangerhausen das Friedenslicht aus Bethlehem abgeholt und dann in die Altmark gebracht.

Hoch erfreut war das Organisationsteam der katholischen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und des evangelischen Verbandes Christlicher Pfadfinder (VCP) darüber, dass unter den rund 180 Pfadfindern erstmals auch Ministerpräsident Dr. Reiner Haselhoff mit Ehefrau Gabriele zu Gast waren.

Unter dem Motto "Friede sei mit dir - Shalom - Salam" war das Licht, dass in Bethlehem entzündet worden war, in der Nacht zuvor durch sechs mitteldeutsche Pfadfinder, darunter Alida Kilanowitsch aus Salzwedel, in Wien abgeholt und nach Sangerhausen gebracht worden.

Am Heiligenabend wird es dann landesweit in vielen Kirchen, Einrichtungen und Wohnzimmern leuchten.

Dass es dabei nicht nur um eine schöne Dekoration geht, machte der Pfadfinder und Priester Guido Hügen in seiner Predigt beim Aussendungsgottesdienst deutlich. Er erinnerte: ,,Das Licht soll brennen als Zeichen der Hoffnung auf Frieden und als Zeichen der Mahnung, dass auch wir Frieden machen sollen": Erst wenn dies geschehen sei, würde die Botschaft des Friedenslichtes lebendig werden, weil darin Gott lebendig werde. Für über 100 Pfadfinder, die bereits am Tag zuvor nach einigen Stunden Bahn- oder Autofahrt in Sangerhausen eingetroffen waren, hatten die Organisatoren um Angela Degenhardt im Gemeindehaus von St. Jutta für ein rundes Programm und erstklassige Verpflegung gesorgt, so dass die Kinder und Jugendlichen glücklich, mit neuen Eindrücken nach Hause fahren konnten.