Das mittlerweile 18. Hansefest wird in diesem Jahr wieder im Hochsommer stattfinden, und zwar vom 7. bis zum 9. August. Organisiert wird es wie immer von Veranstaltungsmanager Alexander Kopke. Stattfinden wird die Party allerdings nicht mehr in der Innenstadt, sondern nur auf den Wallanlagen.

Gardelegen l Der Standort und die Besetzung des Bierwagens wurde während der jüngsten Jahreshauptversammlung des Gardeleger Schützenvereines heiß diskutiert. Der nämlich stand in den vergangenen Jahren beim Stadfest zumeist gegenüber der Aschbergbühne, und dort traten an einem der drei Festtage auch oft die Hip-Hop-Künstler auf - und trafen offenbar immer knapp am Musikgeschmack der Schützen vorbei. Deshalb wollten sie dieses Problem in diesem Jahr mal mit Eventmanager Alexander Kopke besprechen.

Doch das erübrigt sich nun. Denn die Gardeleger Innenstadt soll in diesem Jahr gar nicht zur Festmeile werden. "Das Hansefest wird diesmal wieder komplett auf den Gardeleger Wallanlagen stattfinden", informiert Veranstalter Alexander Kopke auf Nachfrage. Im vergangenen Jahr war sein Unternehmen zum ersten Mal nur auf den Wallbereich um Tivoli- und Harbigsportplatz ausgewichen. So soll es diesmal wieder sein - auf Wunsch der Stadt. Er hätte gern die Innenstadt mit einbezogen, so Kopke, aber wenn das nicht gewollt sei, könne man das Fest natürlich auch wieder ausschließlich auf dem Wall organisieren.

Froh ist Kopke allerdings darüber, dass das Hansefest diesmal wieder wie sonst im August und somit im Sommer stattfinden wird. Im vergangenen Jahr war es in den Mai verlegt worden, weil Juli und August bereits mit der MDR-Sommertour und dem Metal Frenzy besetzt waren und eine zu große Festdichte vermieden werden sollte. Leider hatte das Wetter im Wonnemonat dann doch nicht so mitgespielt. Die drei Regentage waren deshalb auch nicht so gut besucht, wie die Stadtfeste sonst. Mit dem 7. bis 9. August sei nun aber wieder ein schöner Termin gefunden, findet Kopke.

Schausteller, Buden und ein Mittelaltermarkt

Nicht unterscheiden soll sich das dreitägige Fest übrigens qualitativ von seinen Vorläufern. Auch diesmal wird es einen Mittelaltermarkt geben, Schausteller werden ihre Fahrgeschäfte und Buden auf dem Tivoliplatz aufbauen, Verkaufsstände kunterbunte Waren anbieten.

Und es wird, nach dem bisherigen Planungsstand, auch wieder die kleine irische Bühne geben und dazu zwei große Bühnen, nämlich eine auf dem Tivoli- und eine auf dem Harbigsportplatz, kündigt Kopke an.

Derzeit ist sein Unternehmen in Verhandlung mit einem Rundfunksender, bezüglich einer Radioparty. Einige Bands - gute alte Bekannte - haben aber auch schon fest zugesagt; unter anderem Sixt und Tänzchentee.

Ob es wieder eine Dance-Floor-Disko für die Jugend geben wird, ist zwar noch offen, fest eingeplant sind dafür wieder die lokalen Bands, mit denen Kopke demnächst Kontakt aufnehmen will.