Die Mädchen und Jungen aus dem Solpker Hort bargen gestern im Wald bei Sylpke einen Schatz. Der Tag im Wald bereitete ihnen viel Freude.

Solpke. Erstmals haben die Kinder aus dem Solpker Hort gestern in den Winterferien Geländespiele im Wald bei Sylpke gespielt. Für die Kinder war das ein schönes Erlebnis. "Sie sind gern im Wald", berichtete Hortnerin Sarah Steinig, auch nachmittags, wenn die Kinder von der Schule nach Hause kommen, würden sie sich gemeinsam zum Spielen im Freien treffen. "Sie sitzen nicht am Computer oder vor dem Fernseher", sagte Steinig.

Tibor Mewes, Niklas Ole Müller, Oskar Hecht, Ronja Krämer, Vivian Eggert, Hanna Sofie Löbe und Anna Victoria Brennecke waren gestern mit von der Partie, als die Tour in den Wald startete. Im Wald angekommen, spielten Hortnerin Yvonne Fellenberg und Steinig mit den Kindern lustige Spiele, bei denen alle Sinne gefragt waren.

Bei einem Spiel namens Horchposten beispielsweise war ein gutes Gehör gefragt. Einem der Kinder wurden dabei die Augen verbunden. Die anderen entfernten sich einige Meter von ihm. Dann schlichen sich die Kinder an den Horchposten heran, und zwar ganz leise, denn wenn der Horchposten ein Geräusch aus einer bestimmten Richtung vernahm und deshalb auf eines der Kinder zeigte, musste diese wieder zurück an seinen Ausgangspunkt. Es war gar nicht so einfach, sich geräuschlos über den Waldboden zu bewegen. Aber auch einem Knacken mit verbundenen Augen eine Richtung zuzuordnen, war nicht leicht. Ronja Krämer schaffte es, sich bis an Tibor Mewes heranzuschleichen und holte damit einen Punkt für die Mädchenmannschaft.

Bei einem weiteren Spiel sollten die Kinder eine bestimmte Wegstrecke zurücklegen. Dabei ging es aber nicht um Schnelligkeit. Die Kinder sollten den Zielort möglichst nach einer Minute erreichen. Niklas Ole Müller schätzte die Zeit am besten ab. Er erreichte das Ziel nach 62 Sekunden.

Nach vielen weiteren Spielen bauten die Kinder gestern auch noch Butzen und bargen einen Schatz. Zwischendurch stärkten sie sich mit einer Suppe. Die Suppe hatten die Kinder am Vortag im Hort selbst zubereitet. Bis zum frühen Nachmittag blieben die Mädchen und Jungen im Wald, bevor sie den Heimweg in den Hort antraten.

Steinig berichtete, in jeden Ferien würden auch Tage in der Natur organisiert. So waren die Kinder bereits zum Tümpeln an den Solpker Lehmteichen oder unternahmen Radtouren. Das Wetter müsse aber mitspielen, sagte Steinig. Und das war gestern ideal.