Die Herbstfeste der Volkssolidarität, bei denen sich stets hunderte Senioren vergnügen, finden künftig nicht mehr im Gardelegener LIW-Saal, sondern im Kalbenser Kulturhaus statt.

Kalbe/Gardelegen. Die Bedingungen, die der Große Saal des Kalbenser Kulturhauses bietet, sind für die Volkssolidarität ideal. Deren Regionalverband mit Sitz in Gardelegen will künftig seine Herbstfeste in der Milde-Stadt organisieren. An zwei Tagen hintereinander werden dann dort jedesmal rund 400 Gäste erwartet.

Wie Monika Pingel, Geschäftsführerin des Regionalverbandes, informierte, seien die Herbstfeste in den vergangenen Jahren immer im Gardelegener LIW-Saal veranstaltet worden. "Und wir sind dort", so Pingel, "auch gut bedient worden." Allerdings weise diese Örtlichkeit im Vergleich zum Kulturhaus eine dezentralere Lage in der Altmark und eine deutlich ungünstigere Verkehrsanbindung auf. Die Busse könnten nicht direkt vor dem LIW-Saal halten. Zwar habe die Volkssolidarität in der Vergangenheit einen Shuttle für gehbehinderte Besucher eingerichtet. Doch sei dies in Kalbe unnötig. Dort gebe es gleich neben dem Saal einen riesigen Parkplatz, auf dem auch Busse stoppen könnten.

Die guten Bedingungen, die in der Milde-Stadt herrschen, hatte die Volkssolidarität 2010 erstmals für sich in Anspruch genommen. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen hatte sie da den Großen Saal genutzt, um den 65. Jahrestag der Organisation zu feiern. Einmal mit den Mitgliedern des Bereiches Gardelegen/Salzwedel und einmal mit den Mitgliedern des Bereiches Osterburg, Stendal und Havelberg.

Und genau diese Teilung, so Monika Pingel, werde es auch in diesem Jahr wieder geben. Allerdings könnten die Herbstfeste diesmal nicht wie gewohnt im Oktober stattfinden, sondern müssten in den Folgemonat verschoben werden. Denn anders ließe sich dies nicht mit den Terminkalendern der engagierten Künstler vereinbaren, so Monika Pingel weiter. Wen genau sie und ihr Team für den 9. und den 10. November verpflichtet haben, das wollte sie gestern noch nicht verraten. Nur soviel: Es würden wieder selbst gesungene Schlager und volkstümliche Hits im Kulturhaus erklingen. Im vergangenen Jahr hatten dort Eberhard Hertel und Kay Dörfel bei den Mitgliedern der Volkssolidarität für Furore gesorgt.