Gardelegen (gb). Seit Dienstag kann sich die Gardeleger Otto-Reutter-Grundschule über einen Zuschuss von 1260 Euro freuen. Damit, so bestätigte Schulleiterin Renate von Kleist gestern, sei die Finanzierung des Trinkbrunnens gesichert. Das Geld ist Teil der knapp 50000 Euro, die Sparkassenvorstandsvorsitzender Ulrich Böther am Dienstag in Salzwedel zu vergeben hatte. Die Erträge aus dem PS-Sparen der Bank wurden auf zehn gemeinnützige Einrichtungen und Vereine aufgeteilt.

Seit geraumer Zeit wünschen sich die Kinder, vor allem aber auch die Eltern der Schüler, einen solchen Trinkwasserspender, der in der Schule aufgestellt werden soll. Er soll den Kindern die Schlepperei schwerer Trinkflaschen ersparen. Der Spaß an dem Trinkbrunnen soll die Kinder dazu animieren, öfter mal Wasser zu trinken und damit vielleicht auch so manches süße Getränk zu ersetzen. Der Förderverein der Reutter-Grundschule machte sich deshalb seit Monaten dafür stark, dass ein solcher Wasserspender angeschafft werden kann. Etliche Aktionen wurden bereits gestartet. Im Dezember bastelten die Jungs und Mädchen, aber auch die Lehrer und Eltern zum Beispiel Weihnachtsdeko und boten sie zum Kauf an. Der Erlös floss ausschließlich in die Brunnenkasse.

Ein großes Stück näher kamen Förderverein und Schule ihrem Ziel dann auch durch eine Spende der Gardeleger Volksbank Ende des vergangenen Jahres.

Mit der Förderung der Sparkasse Altmark West sein nun das Geld für den Kauf eines Trinkwasserbrunnens da, freute sich gestern neben der Schulleiterin auch die Lehrerin Grit Grenzdörffer. Nun kann der Brunnen bestellt werden. Der Standort ist auch schon festgelegt. Fast könnte es also schon heißen: Trinkwasser marsch in der Reutterschule.

Allerdings müsse der Brunnen ja auch noch angeschlossen werden, erinnerte von Kleist gestern. Dafür wird wiederum ein Fachmann benötigt. Und für dessen Handwerkerlohn müssen die Schüler, Lehrer und Eltern nun wohl doch noch ein bisschen weiter sparen... "es sei denn", es finde sich ein spendabler Handwerker, "der diese Arbeiten für uns übernimmt", so die Schulleiterin hoffnungsvoll. Lange Leitungen seien dabei nicht zu verlegen, sagte die Schulleiterin.

Vielleicht können die Schüler dann schon mit Beginn der warmen Jahreszeit kühles frisches Wasser auf Knopfdruck sprudeln lassen.